Pro und Kontra Schleppangeln

Hier könnt ihr über alles quatschen was sonst nirgends rein passt !

Schleppangeln vom Kajak oder Bellyboat....

.... möchte ich auf jeden Fall ausführen
185
91%
.... möchte ich auf keinen Fall ausführen
2
1%
.... ist mir völlig egal
17
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 204

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vatas-sohn
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Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 07:47

Beitrag von vatas-sohn

So Leute!

Aus gegebenem Anlass mache ich mal einen Tread dazu auf und bitte um rege, wenngleich sachliche Beteiligung! :cap:

Ich fange mal an:

Ich bin ein Verfechter der Schleppangelei. Nun, nicht prinzipiell, aber vom Kajak und früher vom Belly-boat macht das auch mal Spaß. Die Trolling Boote finde ich auch albern, das sind für mich eher Fangmaschinen- das hat mit Angeln nun wirklich nichts mehr zu tun. Schleppen vom Kajak aus hat, da muß ich XR-Kalle recht geben, auch nicht allzuviel mit der eigentlichen Angelei zu tun, aber gibt uns die Möglichkeit eine spannende Fischwaid mit sportlicher Betätigung zu verbinden. Wenn ich das mache, dann auf dem Meer mit zwei Ruten. Das bringt gut Bewegung und ab und an mal einen Fisch. Mir macht`s Spaß und deshalb wäre ich gegen ein Verbot- egal wo auch immer (NSG und Nationalparke sowie sonstige Schutzzonen mal ausgenommen).

Verbote haben wir schon genug- Fangbuch und Fangquote wären für mich die Wahl der Regulierung!
Grüße! :cap:
Ron

Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt.
Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...

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MarioSchreiber
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 08:05

Beitrag von MarioSchreiber

Das schleppen habe ich damals in Schwedenurlaub vom (Ruder)Boot begonnen.
Für mich persönlich das Mittel zur Wahl ein unbekanntes Gewässer relativ schnell kennenzulernen.
Zumal die Zeit im Urlaub bekanntlich knapp bemessen ist.
Wenn sich mit der Zeit Erfolge einstellten, und das Gewässer auf diese Weise erkundet war, dann habe ich oft aufs Spinnfischen umgestellt.

Auf der Ostsee handhabe ich es ähnlich.
An unbekannten Stränden schleppe ich meist erst, während ich mir mit dem Echolot ein Bild des Untergrundes verschaffe.
Dazu dient das Echolot nicht dazu Fische zu finden, sondern Strukturen am Grund.
Wie schnell fällt das Ufer ab, wie "sauber" ist der Grund und wie tief ist es überhaupt gerade ?
Es ist schon gut zu wissen in welcher Tiefe sich die Dorsche zur Zeit aufhalten.
Ist die Tiefe gefunden, dann wechsle ich sehr oft aufs driften und aktive angeln.

Trotzdem bin ich zwischendurch dann wieder am schleppen.
Sei es nur um mich zu bewegen, oder einfach um bei einem Platzwechsel noch die Möglichkeit auf einen Biss zu haben.

Und mehr fange ich beim schleppen definitiv nicht !
Ich mag es nur lieber !
Persönlich empfinde ich mir einen Fisch auch mehr "erarbeitet" zu haben wenn ich mal 10 - 20 km Strecke gemacht habe, als wenn ich nur ein paar hundert Meter rauspaddel und drifte.
Aber wie so vieles ist das eben eine Sache der persönlichen Vorliebe.
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Lenker
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 08:43

Beitrag von Lenker

MarioSchreiber hat geschrieben:Das schleppen habe ich damals in Schwedenurlaub vom (Ruder)Boot begonnen.
Für mich persönlich das Mittel zur Wahl ein unbekanntes Gewässer relativ schnell kennenzulernen.
Zumal die Zeit im Urlaub bekanntlich knapp bemessen ist.
Wenn sich mit der Zeit Erfolge einstellten, und das Gewässer auf diese Weise erkundet war, dann habe ich oft aufs Spinnfischen umgestellt.

Auf der Ostsee handhabe ich es ähnlich.
An unbekannten Stränden schleppe ich meist erst, während ich mir mit dem Echolot ein Bild des Untergrundes verschaffe.
Dazu dient das Echolot nicht dazu Fische zu finden, sondern Strukturen am Grund.
Wie schnell fällt das Ufer ab, wie "sauber" ist der Grund und wie tief ist es überhaupt gerade ?
Es ist schon gut zu wissen in welcher Tiefe sich die Dorsche zur Zeit aufhalten.
Ist die Tiefe gefunden, dann wechsle ich sehr oft aufs driften und aktive angeln.

Trotzdem bin ich zwischendurch dann wieder am schleppen.
Sei es nur um mich zu bewegen, oder einfach um bei einem Platzwechsel noch die Möglichkeit auf einen Biss zu haben.

Und mehr fange ich beim schleppen definitiv nicht !
So halte ich es auch.
Jedoch bevorzuge ich das aktive Driftangeln mit Gummi, Blinker oder Pilker.
In den Binnengewässern (LAV-MV Karte) ist das Schleppangeln ja ohnehin verboten und das stört mich da auch nicht.
Driftangeln ist in MV jedoch (noch?) erlaubt... und das ist definitiv meine bevorzugte Methode.
TL Lenker
Team Mefonieten
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Mefofreund
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 09:20

Beitrag von Mefofreund

Das Schleppangeln bevorzuge ich nicht, weil ich damit mehr Fische fange!!!
Das konnte ich mir immer wieder vor Augen halten, da ich beim Blinkern auf einem interessanten Platz sehr oft mehr Fische verhafte.
Nein für mich ist es die sportliche Betätigung.
Ich habe es hier schon mehrmals erwähnt, seitdem ich mein Boot habe, sind schon 11kg weniger auf meinen Rippen.
Ich liebe es zu fahren und gleichzeitig noch den ein oder anderen Köder am Start zu haben.
Bitte und damit meine ich Alle, last euch das nicht gefallen!!!
Zum Thema Echo habe ich auch schon öfter meinen "Senf" dazu gegeben.
Ich nutze es nur für Tiefen und Kanten, trotzdem würde ich nie jemanden kritisieren der eine 3D Grafik oder einen Kartenplotter benutzt.



Gruß Jörg
Zuletzt geändert von Mefofreund am 9. Dez 2012, 06:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Frank Buchholz
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 09:31

Beitrag von Frank Buchholz

Moin,

richtiges Trolling ist mir auch zu aufwändig, zumal die in meiner Gegend zu erwartenden Fische dem dazu notwendigen schweren Gerät wenig entgegenzusetzen haben. Allerdings verstehe ich genug davon um einen gehörigen Respekt vor denjenigen Sportsfreunden zu haben denen es gelingt, aus einem Sportboot eine "Fangmaschine" zu machen. Dazu gehört nämlich etwas mehr als nur das 5-fache Geld für Boot und Ruten auszugeben.

MIr persönlich ist es wichtig dass ich auf dem Yak extrem flexibel in der Wahl meiner Methoden bin, um das Beste aus den jeweiligen Gegebenheiten machen zu können. Dazu gehört das Schleppen, z.B. um die Fische zu suchen und dann evt. mit Fliegen- oder Spinnrute weiterzumachen. Das können die Trollingboote nämlich nicht :zwink:

Übermässige Fänge sollten durch Fanglimits reguliert werden, von mir aus auch durch Begrenzung der Zahl an Ruten oder Anbiss Stellen, aber nicht durch Einschränkung in der Wahl der Methoden. Schonbezirke sind toll, sollten dann aber für jegliche Fischerei gelten. Entweder gibt es dort etwas zu schonen oder nicht, ziehende Fische z.B. kann man mit ufernahem Fliegen- oder gar Wurmangeln wesentlich stärker in Bedrängnis bringen. Das möchte ich hier einmal herausstellen: in 10 Jahren des küstennahen Schleppfischens habe ich nicht einen einzigen braunen Fisch und nur sehr wenige Untermassige gefangen!

Schleppfischen als Methode, ob auf Lachs vor Rügen, auf Hecht am Chiemsee oder auf Zander im Mälaren zielt auf grosse, aktive "Fressfische" ab.

Wer Verbote von innovativen, effektiven Methoden befürwortet weckt in mir stets den Verdacht dass er nur auf den Neid seiner Mitmenschen setzt anstatt wirklich etwas schützen zu wollen. Solange eine bestimmte Methode keine besonders schädliche Auswirkung auf Fisch, Mensch oder sonstige Umweltelemente ausübt sollte es dem Angler überlassen bleiben wie er seinen erlaubten Tagesfang zustande bringt. Ob mit Boilies, beim Nachtangeln oder Schleppfischen.

Als "Ventillösung" und Zugeständnis an die Effektivität dieser Methode kann man ja über zusätzliche Lizenzen reden. In Stockholmer Gewässern z.B. kann man 3 oder 4 verschiedene Angelscheine lösen je nachdem ob man Pimpel/Naturköderfischen mit 1 Rute (kostnix), Spinnfischen, Schleppfischen, oder gar Schleppfischen mit Planern ausüben möchte.

Gruß

:yak:
Zuletzt geändert von Frank Buchholz am 24. Nov 2012, 09:53, insgesamt 2-mal geändert.
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kulti007
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 09:43

Beitrag von kulti007

XR-Kalle hat geschrieben:
kulti007 hat geschrieben:
XR-Kalle hat geschrieben:...ich hoffe sie kommt!
das ist nicht fair... nur weil du dies angelart nicht betreibst!?

was hat ein schleppverbot mit den beständen zu tun???? ... das ist auch nur eine angelart... die fische bringen kann, muss aber nicht :zwink:

Es geht hier nicht darum,ob etwas fair ist oder nicht aber fakt ist nun mal,dass man mit zwei-vier Ruten/Ködern im Wasser mehr fische fangen kann,als mit einer.
Warum schleppt Ihr denn gerne und warum nicht nur mit einer Rute...? ;-)
Ich habe jetzt schon zweimal in Dahme ein Zweierteam(Mann und Frau) gesehen,die sich die Maurerbütt!!! mit Dorschen zwischen 35 u. 45cm voll geschleppt hatten...die beiden waren unbelehrbar,da helfen nur Reglementierungen und die entsprechenden Kontrollen mit empfindlichen Strafen.
das ist ja weit her geholt... ich habe schon mal gesehen, wie jemand mit zu großen drillingen fische reißt... spinnfischen muss verboten werden.... ich habe schon mal gesehen, wie jemand mit lebende köderfische angelt... ansitzangeln muss verboten werden.... :lol:

natürlich gibt es überall schwarze scharfe, so ist das nunmal. aber deshalb gleich alles verbieten???

außerdem schleppe ich meist mit einer angel... ja, das geht auch :muah:
Christoph

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Frank Buchholz
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 10:42

Beitrag von Frank Buchholz

XR-Kalle hat geschrieben: Ich habe jetzt schon zweimal in Dahme ein Zweierteam(Mann und Frau) gesehen,die sich die Maurerbütt!!! mit Dorschen zwischen 35 u. 45cm voll geschleppt hatten...die beiden waren unbelehrbar,da helfen nur Reglementierungen und die entsprechenden Kontrollen mit empfindlichen Strafen.
Das klappt im Sommer mit Brandungsruten genau so gut. Willst Du die auch verbieten? Wenn der Jörg schreibt wie er im Winter strandnah mit 3 Ruten auf grosse Forellen schleppt und dabei in 8 Stunden evt. nur einen Biss erhält (kenne ich!), da schlägst Du vor er soll nur eine Rute verwenden und 24h warten?

Überzeugt mich nicht.

Andersherum: wenn ich auf der Förde im Winter Dorsche mit dem (Schlepp)Wobbler suche, nehme ich dazu nur eine Rute, die andere halte ich bereit um bei Kontakt sofort vertikal nacharbeiten zu können. Ist erfolgreicher.

Mit der Forderung nach Fanglimits bin ich jedoch völlig bei Dir! :daumen:


Gruß

:yak:
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Onkel Hein
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 24 12:59

Beitrag von Onkel Hein

Also zu diesem Thema ist meine Meinung folgende: Schleppen ist eine von vielen Angelmethoden, die mehr oder weniger erfolgreicher ist als andere. Es wird immer irgendeine Technik geben, die manchmal fängiger ist als eine andere. Wenn ich mich die Jahrzehnte, in denen ich nun die Angelfischerei betreibe, zurückerinnere, gab es immer irgendwelche Änderungen. Immer hat sich irgendwer an irgendwas gestört. Und oftmals wurde dann eine Änderung herbeigeführt. Ob Sinn oder Unsinn war erstmal egal. Hauptsache jetzt wird wieder mal was geändert. Und nach meiner Erfahrung nach wurden die Änderungen von Personen durchgeführt, die sich mit der Realität gar nicht ausgekannt haben. Man sagt zu denen auch "Schreibtischtäter". Und diesen Leuten, egal ob sie jetzt einem Vereinsvorstand, einem Verband auf Landes- oder Bundesebene angehören, oder ob sie in der Politik sitzen, denen gehört mal deutlich gemacht, dass man sich nicht alles gefallen lässt. Was die in Deutschland nicht kennen, ist mal massiver Widerstand. Damit meine ich ausdrücklich keine Gewalt. Vielmehr müssen wir, in unserem Fall die Angelfischer, endlich mal Zusammenhalt zeigen und geschlossen auftreten. Nur die Gemeinschaft ist stark und wir Angler wären eine wirkliche Macht, wenn es uns gelingen würde, mal in eine Richtung zu gehen. Doch stattdessen zerstreiten wir uns selber. Das fängt bei den großen Angelverbänden an und hört hier bei uns auf.
Weniger Verwaltung ist mehr. Und dass es auch anders geht, hat man bei uns in Bayern gesehen. Da hat man das Fischereigesetz und die Ausführungsverordnung mit wirklich sinnvollen Abschaffungen etwas gelockert.
Macht es den Verantwortlichen in euerem Bundesland klar, dass euch ein geplantes Schleppangelverbot nicht gefällt. Und wenn es nicht ganz zu verhindern ist, dann sollte wenigstens die Ausnahme für Ruderboote ohne Motor bleiben. Dafür lohnt es sich jedenfalls mit allen legitimen Mitteln zu kämpfen.
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Mefojäger
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Re: GANZ WICHTIG -DESHALB SOLLTEN DAS ALLE LESEN UND REAGIER

Nov 2012 24 21:35

Beitrag von Mefojäger

MarioSchreiber hat geschrieben:Ich persönlich schleppe gerne.
Und das bestimmt nicht weil ich mehr fange. Eher weniger, trotz zwei Ruten.
Mir geht es darum das ich gerne paddel, anstatt zu driften und zu werfen.

Aber jeder wie er mag !
[thx] Mario, ganz genauso sehe ich das auch!!!

Gruß
Andreas :daumen:
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liwu72
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 25 12:56

Beitrag von liwu72

Hmmm... echt interessante Meinungen zu diesem Thema.
Ich persönlich favorisiere das Schleppen. Dabei spielt der sportliche Aspekt des "in-die-Pedalen-treten" die kleinere Rolle, gebe ich offen und ehrlich zu - nehme ich aber zum Erhalt der körperlichen Fitness gerne in Kauf :zwink: (man tut ja ansonsten doch eher weniger dafür).
Da ich aber kein technisches Hilfsmittel, wie ein Echolot besitze, muss ich die aktiven Fische suchen. Das geht am besten beim Schleppen. Dorsch und MeFo erschleppe ich mir und den Platten wird mit C- oder T-Rig driftender Weise oder auch (wenn man eine gute Bank erwischt hat) verankert auf die Schuppen gerückt. Die Fangzahlen die ich bisher erreicht habe, sind für meinen Bedarf mehr als ausreichend.
Und ich muss Marsvin Recht geben, wenn er meint:"Schleppfischen als Methode, ob auf Lachs vor Rügen, auf Hecht am Chiemsee oder auf Zander im Mälaren zielt auf grosse, aktive "Fressfische" ab."
Im Vergleich, wenn ich mal driftend unterwegs war, waren die beim Schleppfischen gefangenen Fische in der Regel größer.

Kajak cruiser
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 25 13:37

Beitrag von Kajak cruiser

Und wieder mal sucht man die Schuld beim kleinsten Übel mir ist es egal ob der Freizeitkapitän mir mit seinen 8 Ruten den Fisch vor meiner Nase stiehlt oder ob es ein Kajakangler hier aus dem Board ist , der mehr Glück beim Schleppen hat ich finde diese Methode gehört zum Angeln . Wenn man schon das schleppen verbieten will dann das der großen Industriefischerei
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serious
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 26 14:07

Beitrag von serious

Ich mag Schleppangeln vom Kayak aus. Ich mag aber auch Spinnfischen oder Fliegenfischen vom Kayak aus. Jedes zu seiner Zeit. Die Vielfalt der verschiedenen Angelarten möchte ich nicht missen, und ich lasse sie mir auch nicht vermiesen. Wozu auch?! Man sollte auch nicht immer nur die schlechten Beispiele heranziehen. Wir reden hier auch in erster Linie von Schleppangelei auf Dorsch, weil das Schleppangeln auf Meerforellen vom Kayak aus wohl hinsichtlich der Fangergebnisse hier kaum ins Gewicht fällt. Ich habe mich selbst beschränkt, in dem ich nur Dorsche ab 50 cm aufwärts mitnehme und auch nur eine angemessene Zahl von Fischen mitnehme. Das machen viele meiner Bekannten mittlerweile auch. Nachdem die Population der Dorsche in den letzten Jahren wieder zugenommen hat, besteht wohl gegenwärtig auch keine Notwendigkeit. Ob man das Instrument eines Fanglimits bemühen muss, sollte man besser aufgrund der jeweiligen Bestandszahlen entscheiden und nicht nur, weil einige eine zusätzliche Regelung wollen (alle wollen Bürokratie abbauen, aber jeder fordert gleichzeitig neue Regelungen....Bild). Aber selbst dann wird es sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus immer schwarze Schafe geben...

Gruß Udo

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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Nov 2012 26 16:46

Beitrag von vatas-sohn

serious hat geschrieben:Ich mag Schleppangeln vom Kayak aus. Ich mag aber auch Spinnfischen oder Fliegenfischen vom Kayak aus. Jedes zu seiner Zeit. Die Vielfalt der verschiedenen Angelarten möchte ich nicht missen, und ich lasse sie mir auch nicht vermiesen. Wozu auch?! Man sollte auch nicht immer nur die schlechten Beispiele heranziehen. Wir reden hier auch in erster Linie von Schleppangelei auf Dorsch, weil das Schleppangeln auf Meerforellen vom Kayak aus wohl hinsichtlich der Fangergebnisse hier kaum ins Gewicht fällt. Ich habe mich selbst beschränkt, in dem ich nur Dorsche ab 50 cm aufwärts mitnehme und auch nur eine angemessene Zahl von Fischen mitnehme. Das machen viele meiner Bekannten mittlerweile auch. Nachdem die Population der Dorsche in den letzten Jahren wieder zugenommen hat, besteht wohl gegenwärtig auch keine Notwendigkeit. Ob man das Instrument eines Fanglimits bemühen muss, sollte man besser aufgrund der jeweiligen Bestandszahlen entscheiden und nicht nur, weil einige eine zusätzliche Regelung wollen (alle wollen Bürokratie abbauen, aber jeder fordert gleichzeitig neue Regelungen....Bild). Aber selbst dann wird es sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus immer schwarze Schafe geben...

Gruß Udo
Einwandfreier Beitrag! :daumen: Danke! [thx]
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ray
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Dez 2012 08 10:55

Beitrag von ray

Im Prinzip wurde ja schon alles gesagt - ich bin auch auf jeden Fall pro Schleppen.
Manchmal fängt man nur mit der Methode und manchmal hab ich einfach Lust drauf.

Aber - es sind ja eher selten so gute Bedingungen das man vom Kajak aus wirklich lange Strecken schleppen kann. Zumindest bei den Paddel angetriebenen Kajaks wird das bei etwas Welle oder Wind ganz schnell sehr anstrengend.

Schleppen wurde ja auch als doofe / billige Angelei bezeichnet - also ich habe eine ganze Weile gebraucht bis ich den richtigen Köder, die richtige Tiefe und die richtige Geschwindigkeit für die jeweilige Fischart gefunden habe. Und ich hab da längst noch nicht ausgelernt Es bedeutet auch nicht das ich etwas fange.

Gropp
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Re: Pro und Kontra Schleppangeln

Dez 2012 08 22:35

Beitrag von Gropp

Meine Meinung dazu: schleppen vom Kajak oder Ruderboot ist okay. Vom Motorsport aus werde ich es nicht befürworten können, da ich die Verletzungen Fisch gesehen habe die resultieren können.

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