Welches Yak ist nun geeignet

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Planseefischer
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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 10:33

Beitrag von Planseefischer » 26. Dez 2017, 10:33

So, nachdem ich mich nun einige Tage ausgiebig mit dem Forum hier beschäftigt habe und ich nun entgültig verwirrt bin, würde ich mich über eure Inputs sehr freuen.

Was möchte ich mit dem Kayak machen:

- Schleppfischen hauptsächlich auf Seeforellen und Saiblinge
- Angeln mit der Hegene
- Endlich mal in der Maifliegenzeit an die Plätze rankommen an denen die Forellen aktiv sind

- Im der Forellenschonzeit soll es auch mal vertikal auf Zander gehen
- Eventuell auch mal zum Hechtfischen missbraucht werden

Was wäre mir sonst noch wichtig:

- Da ich ein Boot besitze, ist das Kayak primär dazu gedacht mir eben mehrere neue Möglichkeiten aufzutun. Damit meine ich, dass ich auch nach der Arbeit für ein paar Stündchen ans Wasser kann.
- Außerdem wäre es auch als schwimmender Untersatz gedacht , wenn ich mal mit dem Wohnmobil in den Urlaub fahre, und spontan angeln muss. :sot-fish:
- Stehen im Kayak wäre auch schon, wobei ich das nach ausgiebigen lesen eher wieder relativiert habe.
- Ganz wichtig, ich muss das ding alleine aufs Auto und wieder runter bekommen

Wo wird mit dem Kayak geangelt:

- Hauptsächlich am Plansee
- Am Walchensee
- Ansonsten eher kleinere Gewässer


Natürlich hätte ich auch schon ein paar Angelkayaks die mir gefallen würden, ob die aber für mich Sinn machen ist eine andere Frage. Meine grundsätzlichen Überlegungen gehen eher in Richtung Tretantrieb. Es würde sich zwar in meinem Fall, vor allem wenn man vom Kosten/Nutzen/Faktor ausgeht eher ein PaddelKayak anbieten. Allerdings bezweifle ich dass ich auf Dauer mit meinen Schultern damit glücklich werde.

Gefallen nach ausgiebiger Recherche würden mir folgende Angelkayaks in genau dieser Reihenfolge:

- Native Watercraft FX Ultimate Propel 13 (Wobei mir bei diesem Kayak immer noch nicht klar ist, ob das ding absäuft wenn man kentert, und wie es mit dem Wiedereinstieg ausschaut)
- Native Watercraft Slayer Propel 10
- Grapper Catfish 10 (Bzw Allroundmarin)
- Hobie Outback
- Hobie Pro Angler 12

(Kurzum gefallen würde mir alles :muah: )

Mein Fahrplan würde auf alle fälle wie folgt aussehen:

1.) Mit eurer Hilfe einen passenden Kayaktyp finden
2.) Dann mal Kassensturz machen und anfangen zu sparen
3.) Den Gebrauchtmarkt beobachten, eventuell gibt es ja was gutes gebrauchtes
4.) Hoffentlich im Sommer endlich ein Kayak haben
5.) Das Ding aufs Dach packen, und das Yak kennen lernen und schauen wie man wieder reinkommt
6.) Nachdem mir hier jede Illusion genommen wurde in der kalten Jahreszeit mit nem Floatinganzug aufs Kayak zu steigen brauch ich dann bis zum Herbst einen Überlebensanzug in meiner Größe.


So, nun hoffe ich auf eure Inputs, Anregungen, und Hinweise!

TL

Lukas

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 11:18

Beitrag von uwe123 » 26. Dez 2017, 11:18

Ich angle ja eigentlich auf die gleichen Fische wie du und bei mir kam nur ein Treter in Frage.
Warum?
Weil man fürn Saibling und für die Seeforelle mit fortschreitender Wassertemperatur einfach auf Tiefe kommen muss und da kann man zwar mit Vorblei angeln aber der Downrigger ist hier die bessere Varinte.
Den Downrigger mit einem Paddler runterlassen da wird man glaub ich nicht glücklich.
Beim Renkenfischen ist egal was du unterm Ar... hast. Genüg eigentlich ein Schwimmreifen :muah:

Es sind eigentlich alle von deinen in die engere Wahl gezogenen Tretern keine schlechte Wahl, wobei das PA hier für mich noch die meisten Vorteile (aber auch ein paar Nachteile) bringt.
Stehen kannst im PA am Besten und bei dem kannst auch im Stehen angeln.
Das schnellste wird das Outback, gefolgt vom FX sein.
Das günstigste ist das Grapper.
Slayer wird so ein mittel Ding sein.

Aufs Autodach bringst alle, fürs WOMO wirds schon ein bißchen kritisch.
Ich hab mein Native (was ungefähr vom Gewicht mit dem Slayer zu vergleichen ist) und auch das PA nur mit Hilfe einer elektrischen Seilwinde und Mithilfe meiner Frau aufs Dach vom WOMO bekommen.
Da gibt es aber sicherlich noch ein paar andere Lösungen wie man es da rauf bekommt.
Ich bin dann auf einen Trailer umgestiegen weil es einfach praktischer ist und ich mit dem Trailer auch nicht recht viel langsamer unterwegs bin als wenn ich das Kayak aufn Dach hätte.

So jetzt bist wahrscheinlich noch besser verwirrt :zwink:

MFG
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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 11:21

Beitrag von Frank Buchholz » 26. Dez 2017, 11:21

Ich weiß nicht was dir am Ultimate so gefällt, ich sehe nur Nachteile in einem offenen Rumpf. Das Sinken kannst du durch Schaumstoffblöcke verhindern aber die fallen dann als Stauraum weg.

Für mich wäre die Frage Mirage- oder Propellerantrieb. Der Mirageantrieb hat vor allem an der Ostsee Vorteile weil er energieeffizient ist und die Flossen so einfach anlegt. Für einhändiges enges Manövrieren sehe ich die Vorteile dagegen eher beim Propeller.
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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 11:44

Beitrag von Tomson » 26. Dez 2017, 11:44

Hi...
Meine Meinung kennst du ja bereits...
Hol dir ein Hobie mit Mirage... Outback oder noch besser das PA 12 oder auch 14...
Kostet ne Stange Geld, aber du wirst es nicht bereuen...
Werf nen Paddler gleich mal aus deiner Liste... speziell zum Schleppen wirst du damit nicht lange deine Freude haben :sot-fish:

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 14:08

Beitrag von Planseefischer » 26. Dez 2017, 14:08

Es sind eigentlich alle von deinen in die engere Wahl gezogenen Tretern keine schlechte Wahl, wobei das PA hier für mich noch die meisten Vorteile (aber auch ein paar Nachteile) bringt.
Leider haben sich mir die Vor- und Nachteile noch nicht erschlossen.

Wenns ein Hobie werden sollte, dann auf alle fälle ein gebrauchtes. Neu mit neuem Antrieb passt es nicht ins Budget...
Ich weiß nicht was dir am Ultimate so gefällt, ich sehe nur Nachteile in einem offenen Rumpf.
Naja, großteils Bauchgefühl... Find es halt doch sympatisch in einem "Boot" zu sitzen :D


Grundsätzliche Frage: bei wie viel KG ist eigentlich Schluss mit "alleine aufs Dach" heben?

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 14:39

Beitrag von uwe123 » 26. Dez 2017, 14:39

Planseefischer hat geschrieben:
26. Dez 2017, 14:08
Grundsätzliche Frage: bei wie viel KG ist eigentlich Schluss mit "alleine aufs Dach" heben?
Das kommt auf Dich drauf an
Wennst jährlich beim World's Strongest Man mitmachst sehe ich sogar bei einem PA 17 kein Problem aber mit der richtigen Technik bekommst sicherlich jedes deiner Favoriten aufs Autodach.
Planseefischer hat geschrieben:
26. Dez 2017, 14:08
Wenns ein Hobie werden sollte, dann auf alle fälle ein gebrauchtes. Neu mit neuem Antrieb passt es nicht ins Budget...
Beim Seeforellen- und Saiblingsschleppen brauchst eigentlich auch keinen Rückwärtsgang.
Ich hab vom Native aufs PA eigentlich wg der Stabilität und weil man auf die H-Rail einfach mehr dranbauen kann.

MFG
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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 15:21

Beitrag von Trident » 26. Dez 2017, 15:21

Ich angle nur in Binnenseen und habe mittlerweile das vierte Kajak. Zwei sind noch in meinem Besitz. Daneben habe ich mit Kollegen noch ein schönes Motorboot im Einsatz. In der Schweiz angle ich auf die gleichen Fischarten wie du. Ich habe dafür mein Slayer 13 mit Tretantrieb. Einen Downrigger kommt regelmässig zum Einsatz, wenn es in die Tiefe gehen muss. Ich angle sehr viel stehend und habe damit keine Problem, auch nicht bei kleinerem Wellengang. Ab nächstem Frühling besitze ich ebenfalls ein Wohnmobil und unsere Kajaks müssen aufs Dach. Ich habe da ein paar Ideen wie das gehen wird, aber es zeigt sich schlussendlich wenn es da ist. Mein Wohnmobilhändler will meine Kajaks sehen, wenn das Wohnmobil geliefert wird und dann wird entschieden wie es gemacht wird.
Bei den Hobie's würden bei mir nur die PA 12, respektive 14 in Frage kommen, wegen der Stabilität. Stehend angeln ist bei mir ein muss. Sie scheiden aber aufgrund des Gewichtes gleich wieder aus. Mein Slayer ist zwar immer noch schwer, aber schon wesentlich leichter als die genannten Hobie. Eventuell würde bei dir das neue Slayer 12 LT Propel in Frage kommen. Das besteht aus ABS und wiegt nur 26,3kg. Kajakübersicht von Native Watercraft Grapper baut das Slayer 10 nach, kommt aber nicht ans Gewicht vom vorgenannten Slayer 12 LT Propel ran. Die Meinungen über die Qualität gehen da auseinander. Viele sind zufrieden, einige aber nicht.
Eine schwierige aber schöne Entscheidung steht da vor dir. Am Besten du fährst ein paar ausgewählte Kajaks zur Probe.
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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 17:06

Beitrag von wobbler michi » 26. Dez 2017, 17:06

Schon das Hobie Mirage Compass im Auge gehabt :daumen:
1000 Euro unterhalb vom Outback .
Hab mir es leider nur angesehen , aber ich finde es super ,denn die paar Luken und der 180° Antrieb sind mir die Ü1000 Euro mehr für das Outback nicht wert.
Gruß Michi
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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 18:57

Beitrag von Kaneta » 26. Dez 2017, 18:57

wobbler michi hat geschrieben:
26. Dez 2017, 17:06
Schon das Hobie Mirage Compass im Auge gehabt :daumen:
Jetzt habe ich aber auch gerade etwas die Äuglein aufgeschlagen. Preis, Abmessungen und Gewicht, hätte ich bei einem Treter nicht erwartet. :o
Daumen hoch, aber ein Sitz welcher nur mit Strapsen befestigt ist? Und keine Griffe am Yak?
Da geht mir die Sparsamkeit zu weit.
Aber trotzdem sehr verlockend. Das Ding war mir noch gar nicht bekannt.
Ja mei

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 19:35

Beitrag von uwe123 » 26. Dez 2017, 19:35

Kaneta hat geschrieben:
26. Dez 2017, 18:57
aber ein Sitz welcher nur mit Strapsen befestigt ist?
So einen Sitz hatte ich beim Native auch. War ganz ok
Kaneta hat geschrieben:
26. Dez 2017, 18:57
Und keine Griffe am Yak?
Vorne und hinten hast doch so Griffe an den Bändern

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Dez 2017 26 21:31

Beitrag von Kaneta » 26. Dez 2017, 21:31

Ich meinte um aufzuladen auf den Dachträger. Aber da gibt es wohl Tricks von wegen in die Luke greifen. Bei dem Gewicht wohl sehr wohl möglich.
Aber ich sehe das als Hammerteil mit Eigenschaften die mich schwach machen könnten.
Alle meine Ausschlusskriterien von wegen Treter sehe ich da nicht mehr. :o

Bleibt nur noch dieser wackelige Sitz. Gibt ja genug Videos dazu. Keine Ahnung wie man sich sowas einfallen lassen kann.
Ja mei

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 26 22:04

Beitrag von sepp » 26. Dez 2017, 22:04

Servus Lukas,

guter Einstieg!

Wünsch Dir viel Spaß bei der Entscheidungsfindung und noch mehr Spaß bei der Kajakangelei :wink:
. . . so vui schee unser boarisch hoamadl . . .

. . . no vui scheener mitn 12,fünfer Mariner :-) . . .

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 27 08:12

Beitrag von asphaltsau1 » 27. Dez 2017, 08:12

Hi Lukas!
Glaub es ja selbst kaum, dass ich das schreibe,
aber ich würde wohl an deiner Stelle zum Outback greifen.
(Ein gebrauchtes wohlgemerkt - stehen hier oft genug im Flohmarkt)

Die PA´s sind schon recht unhandlich und der Probellerantrieb
von Native zieht schon mal Kraut, wenn es für dich ein Thema ist.
Prinzipiell ist die Antriebsfrage wohl auch eine Glaubensfrage.

Beim outback hast du aber (Gebraucht) einen relativ günstigen Anschaffungspreis
und ggfs einen Wiederverkaufswert, der davon kaum abweicht.

Zum Saisonstart, werden bestimmt wieder ein paar Leute wechseln.
Halt mal die Augen auf. :wink:
Team Mefonieten

Mainsteam Rambler 13,5 ; Exo shark1 ;
2x Wilderness Tarpon 120 ; Hobie Revolution 13

Gruß Markus

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 27 11:10

Beitrag von Dorschzocker84 » 27. Dez 2017, 11:10

Kaneta hat geschrieben:
26. Dez 2017, 18:57
Daumen hoch, aber ein Sitz welcher nur mit Strapsen befestigt ist? Und keine Griffe am Yak?
Da geht mir die Sparsamkeit zu weit.
Aber trotzdem sehr verlockend. Das Ding war mir noch gar nicht bekannt.
Kaneta hat geschrieben:
26. Dez 2017, 21:31
Bleibt nur noch dieser wackelige Sitz. Gibt ja genug Videos dazu. Keine Ahnung wie man sich sowas einfallen lassen kann.
Hi Lukas, ich konnte das Compass schon mal etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Der Sitz ist zwar nicht mit dem Vantage CT vom Outback und Revo vergleichbar, soo
schlecht wie du ihn machst ist er aber auch nicht.
Er wird schon in einer festen Position in den Rumpf gesteckt, also nix wackelig. Die Bänder sind
lediglich dazu da um den Sitz bei einer Kenterung zu sichern.
Mein einziger Kritikpunkt wäre das er sich nicht in der höhe verstellen lässt. Aber ganz erlich,
in meinem Outback fahre ich auch meist in derselben Position.

Ausserdem sind mittig auf höhe des Sitzes Griffmulden in den Rumpf eingelassen, aber zwei Griffe
nachträglich seitlich zu montieren sollte auch nicht das Problem sein.

Rumpfform,Gewicht und Preis sind schon sehr interessant, also doch eine Kaufoption??

Gruß Tim

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Welches Yak ist nun geeignet

Dez 2017 27 11:27

Beitrag von Jöschu » 27. Dez 2017, 11:27

Hi,

ich weiss das hilft erstmal nicht weiter, aber bei der Budgetfrage wurde hier noch nicht auf den Posten Zubehör aufmerksam gemacht.

Das geht auch nochmal ins Geld, auch wenn man nicht unbedingt ein Echolot/ Plotter braucht (aus Sicherheitsaspekten schon empfehlenswert) aber Rutenhalter etc. können schon mal ins Geld gehen.

Bei dem Compass gefällt mir persönlich neben dem Preis die bereits verbauten Montageschienen für das Zubehör und die Rudertechnik die dem PA nachempfunden ist.

Wenn man (wie ich - die meisten hier natürlich nicht :zwink: ) beim Schleppen manchmal die Schnur beim Outback hinten in der offenen Ruderanlage hängen hatte, wünscht man sich diese Lösung schon sehr.

Für das Aufladen von Compass und PA auf das Auto hat das unten verbaute Ruder auch den Vorteil, das du das Boot auf das Heck stellen kannst, ohne das die Rudermechanik Schaden nimmt.

So kann man das z.B. PA einfach mit dem Bug an das, durch eine Matte geschützte Auto lehnen und dann über den Heckgriff praktisch auf die Dachträger schieben. Dazu gibt es auch Videos die zeigen, das selbst kleine Menschen ohne Probleme auch auf größere Autos alleine ein PA schieben können.

Ich bin mit meinem Outback zwar sehr glücklich, aber meine Körpergröße (leider auch Gewicht), das bessere Platzangebot und ein gewisses Kayak Suchtverhalten treiben mich wohl kurz/ mittelfristig zum PA.

Probefahren ist immer eine gute Idee - das Ganze muß ja auch zu Dir passen - das lässt sich am besten auf dem Wasser feststellen.
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