Ostsee und Reise...

Nordfriese
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Ostsee und Reise...

Feb 2018 18 14:53

Beitrag von Nordfriese » 18. Feb 2018, 14:53

.....oder eierlegende Wollmilchsau....


Moin,

wir suchen 2 ! Kayaks mit unterschiedlichen Anforderungen für mich (110kg) und meine Frau (50kg) für
hauptsächlich die Ostsee, aber auch zum Reisen an den Atlantik, Plöner See, Edersee etc....Transport auf dem Dachgepäckträger....
Es werden wahrscheinlich auch Touren alleine gemacht.. geangelt wird fast ausschließlich im Sitzen, Schleppen kann ich nicht abschätzen....

für mich soll es ein Angelkayak sein
- Hobie PA 12 oder 14
- Wilderness Tresher 140
- anderes?

Für das Hobie spricht ziemlich viel, dagegen vor allem die Geschwindigkeit und die Verladung aufs Autodach
Für die anderen die GEschwindigkeit, dagegen die Zuladung und die Kippstabilität

meine Frau legt den Schwerpunkt auf das Kayak fahren, weniger -aber auch- aufs Angeln.....also Gerödel + Fischfinder bei mir, anderes bei ihr....

- Sit-in
- wilderness tresher 140
- tarpon 120
-anderes?

gibt es eines mit guter Kippstabilität, guter Zuladung, schneller Geschwindigkeit und dann noch leicht? :o
ein Horror ist das Video mit Über-Bord-gehen, beim Hobie denke kann man da auch wieder einsteigen, bei den anderen hätte ich Bedenken


Viele Grüße
Lars

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Klaus
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Ostsee und Reise...

Feb 2018 18 15:45

Beitrag von Klaus » 18. Feb 2018, 15:45

Moin Lars,
Du stellst viele Fragen, auch welche die sich in sich widersprechen. Hohe Kippstabilität, hohe Zuladung, aber leicht und schnell. Ich wünsche Dir viele Antworten, jedoch wirst Du bei allen, auch subjektiven Erfahrungen in den Antworten, die physikalischen Gesetze nicht außer Kraft setzen können.
Das PA12 gilt als sehr sicher, aber auch das Boot hat seine Grenzen. Es wird immer ein Kompromiss bleiben, will ich schnell unterwegs sein? Wünsche ich eine hohe Zuladung? Kann ich das Boot nach Kennterung wieder besteigen? Beim letzteren Punkt wirst Du auf viele Vermutungen stoßen. Es mögen wohl 20% aller Yak-Fahrer probiert haben, aber wie viele haben es in Wellen von mehr als einen halben Meter probiert. Auf spiegelplatter See kentert man nicht, es sei denn, die halbe Kiste Flens ist schon im Bauch. Folglich sind Aussagen und Erfahrungen aus dem Flachwasserbereich bei Badetemperatur wenig aussagekräftig. Ich habe mich für ein PA12 entschieden und bin sehr zufrieden. So mancher Schwell von Großschiffen wurde auch in unerwarteten Situationen gut weggesteckt. Hier sind wir bei der körperlichen Fitniss. Auch einem leichteren Boot kann man den Kenterpunkt erhöhen, indem der Angler den Schwerpunkt gut verlagert. Gruß Klaus
Mir egal wer dein Vater ist, solange ich hier angel latscht keiner übers Wasser

Nordfriese
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Feb 2018 18 17:14

Beitrag von Nordfriese » 18. Feb 2018, 17:14

Die Punkte, die Du ansprichst habe ich bei meiner Forum-Recherche mehrfach schon gefunden und versuche jetzt herauszufinden was mir wichtig ist.
Bisher hatte ich mich auf Hobie FA 12 oder 14 festgelegt, doch wie viele schreckt mich natürlich der Preis, auch wenn ich die vielen PKW-Beladekonstruktionen sehe, was bei dem Gewicht kein Wunder ist, bin ich unentschlossen.
jetzt habe ich auch von den anderen Marken gelesen, viele fangen damit an und landen schließlich bei Hobie.....

Ich gespannt auf andere Erfahrungen, denn diese Überlegungen hatten ja schon viele.

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Feb 2018 18 18:04

Beitrag von mitch69 » 18. Feb 2018, 18:04

nabend,
na dann guck dir doch mal ein Outback an. Für mich und viele Andere das perfekte Angelyak.
Ich glaube Gobio hat mal einen Vergleich zwischen PA und Outback hier im Forum gemacht.
Gruß :cap:
Mitch

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Feb 2018 18 20:04

Beitrag von jwosch » 18. Feb 2018, 20:04

Moin!viel leichter

Die Fragen sind immer wieder ähnlich... stabil und kentersicher, schnell auf dem Wasser und leicht zu verladen, usw. Letztendlich ist es dann doch ein Kompromiss.
Die PAs sind natürlich fette DInger, bieten Platz, sind teuer und sind schwerer zu verladen.
Ein Sit in ist das Gegenteil und nicht zu vergleichen... und dazwischen gibt es diverse Kompromisse.
Mache deine Entscheidung doch daran fest, ob du einen Handantrieb oder Tretantrieb haben möchtest.
Ein Outback wurde dir schon vorgeschlagen. Tretantrieb, gebraucht mittlerweile bezahlbar und durchaus der gute Mittelweg. Und dazu gerade im Flohmarkt im Angebot! :wink:

Gruß
Jürgen
Team K G N :daumen:

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Feb 2018 18 20:10

Beitrag von asphaltsau1 » 18. Feb 2018, 20:10

Deine Frau hat Bock aufs :yak: ?
Schon mal beste Voraussetzungen. :daumen:

Die goldene Frage ist die,
ob du dir schon Gedanken über deine bevorzugte Art der Fortbewegung gemacht hast.

:yak: macht Spaß, ist gesund und geht zum Schleppen auch wunderbar.
Tendenziell wirst du aber bei einem identischen Rumpf mit den Flossen etwas ermüdungsfreier
unterwegs sein.
Nordfriese hat geschrieben:
18. Feb 2018, 14:53
gibt es eines mit guter Kippstabilität, guter Zuladung, schneller Geschwindigkeit und dann noch leicht?
Gibt es. Zwar nicht alles in Perfektion, aber zumindest gut.

Nimm ein Tarpon 120 für den Anfang.
Das gute Stück ist recht kippstabil, da man sehr tief sitzt und da der Schwerpunkt ist.
Für ein Paddelkajak dieser Breite ist es recht fix. (Ich halte damit locker 5 km/h - 8 sind kurzzeitig auch drin)
Gewichtstechnisch bist du mit unter 30kg im grünen Bereich und knappe 160kg Zuladung passen für alles.

Wenn du das gute Stück hast, fährst du ein paar mal damit
und weißt dann, ob du damit für die nächste Zeit glücklich wirst.
Für die Frau (da rede ich jetzt mal von meiner :zwink: ) ist es das perfekte Boot.
Dann machst du es wie ich, und gönnst dir später ein 2. Tarpon. :muah:

Naja, und dass später mal ein Fuhrpark zusammenkommt,
ergibt sich halt mit der Zeit. :ot2:

Bei den Tretern würde ich auch sehr auf das Gewicht achten.
So ein PA ist schon heftig.
Und imer die Dachlast des PKW im Auge behalten. :wink:
Team Mefonieten

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Gruß Markus

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Feb 2018 18 20:12

Beitrag von Lucky » 18. Feb 2018, 20:12

Hi Lars :cap:

Meine Frau ist bei ca. 160 cm und 50kg und fährt ein ca. 50cm breites Sit In Seekajak. Zum Angeln ist das eher nur was für Kajakprofis. Müsste ich ihr ein Angelkajak kaufen, ich würde mit einem Tarpon 120 anfangen. Trägt zwar auch meine 100 kg, lässt sich aber wegen der geringen Breite noch gut paddeln. Breiter wäre zum paddeln dann wieder hinderlich mit tendenziell kürzeren Armen.

Und so ein Outback ( hab ich) als reines Angelyak ist gerade zum laden eine echte Alternative zum PA, zum angeln sowieso. Wenn dir Stabilität fehlt, kannst du die Stützräder nachrüsten uns bist damit min. so stabil wie im PA.

Was man auch beachten sollte: Die meisten Standarddachträger sind mit nem PA schon voll belegt.

Viel Spaß bei der Suche :yak:

TL,
Dirk

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Feb 2018 18 23:33

Beitrag von Nordfriese » 18. Feb 2018, 23:33

vielen Dank für die Antworten und auch die PM !

ich liebäugel für meine Frau in der Tat mit einem Tarpon 120, sie ist noch zurückhaltend, weil wir 2 Kinder (5+7) haben, die eventuell auch mal mitgenommen werden sollen, Freunde von uns haben sit-in als Tandem mit je einem Kind, was natürlich sehr komfortabel ist, aber nur solange man keine Tour macht oder angeln möchte, ich liebäugel mit dem Hobie PA 12 oder 14...
zum Dachträger: habe einen sog. Expeditionsdachträger, der sollte auch 2 Kayaks vertragen..

sehe gerade in Kiel gibt es das Tarpon beim Händler...morgen mal anrufen ob er es da hat, um es in Augenschein zu nehmen..

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Feb 2018 19 00:12

Beitrag von Monty » 19. Feb 2018, 00:12

:post: :cap:

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Feb 2018 19 06:57

Beitrag von vatas-sohn » 19. Feb 2018, 06:57

Nordfriese hat geschrieben:
18. Feb 2018, 23:33
...
zum Dachträger: habe einen sog. Expeditionsdachträger, der sollte auch 2 Kayaks vertragen....
Die Frage ist doch, was an zulässiger Dachlast (inklusive Dachträgern!) bei Deinem Fahrzeug angegeben ist. Da solltest Du nicht drüber gehen!
Grüße! :cap:
Ron


Sicherheit auf dem Wasser kommt vor dem Fischen!

Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt. Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...

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Feb 2018 19 07:12

Beitrag von Lucky » 19. Feb 2018, 07:12

Ich bezog mich im vorherigen Post zwar eher auf die Breite, aber das mit dem Gewicht ist auch nicht zu vernachlässigen :cap:

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Feb 2018 19 08:04

Beitrag von asphaltsau1 » 19. Feb 2018, 08:04

vatas-sohn hat geschrieben:
19. Feb 2018, 06:57
Die Frage ist doch, was an zulässiger Dachlast (inklusive Dachträgern!) bei Deinem Fahrzeug angegeben ist. Da solltest Du nicht drüber gehen!
Genau das meinte ich. :daumen:
Die Breite des Fahrzeugs mit 2 Kajaks, ist eigentlich nicht das Problem.
Selbst mit 2 PA`s bist du unter 2m und da ist doch schon fast jeder Familienkombi heute.
Aber viele Fahrzeuge haben gerade einmal 75kg Dachlast.
Da wird das nix mit 2 PA`s.
Nordfriese hat geschrieben:
18. Feb 2018, 23:33
weil wir 2 Kinder (5+7) haben
Kein Problem!
Benny kam mit 8 Jahren auch gut mit dem Tarpon zurecht. :daumen:
Oder du kaufst noch was kleineres dazu.

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Man ist der Lütte groß geworden. :ot2:
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Feb 2018 19 10:58

Beitrag von Nordfriese » 19. Feb 2018, 10:58

Die Bilder werde ich gleich mal meiner Frau zeigen !

DAS ist ja mal gute Argumentationshilfe [thx] [thx] [thx]


zulässige Dachlast liegt bei 150kg bei meinem und beim T5 meiner Frau müsste ich nachsehen.. sollte aber ähnlich sein

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Feb 2018 19 13:40

Beitrag von Klaus » 19. Feb 2018, 13:40

Eventuell findet Nordfriese ja den Weg nach Gammel Albo zum Treffen der Fa. Mohr. Mein PA12 habe ich zum Probefahren bereits zur Verfügung gestellt.
Möglicher Weise ist ja auch ein Teilnehmer mit einem Tarpon120 beim Treffen und ermöglicht eine Probefahrt. Wäre doch eine nette Werbung für unsere Freizeitgestaltung und einen kleinen Schritt näher an den 100 Booten auf Fehmarn.
Gruß Klaus
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Feb 2018 19 14:54

Beitrag von Loki » 19. Feb 2018, 14:54

Wir sind ja auch gerade auf der Suche nach 2 Yaks.

Wir waren am Samstag bei unserem Dealer des Vertrauens. Als wir rein kamen lag da ein PA 12. Von der Fläche her, kannst locker Walzer tanzen. Hätte ich so nicht gedacht.

Bei uns werden es 2 Hobie Compass, wobei ich auch mit dem Outback kurz kuscheln konnte.
3,14% aller Seefahrer sind πraten.

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