Ein paar Fragen zum Hobie i12s inflatable ...

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Kaki-Uwe
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Ein paar Fragen zum Hobie i12s inflatable ...

Apr 2018 12 19:49

Beitrag von Kaki-Uwe » 12. Apr 2018, 19:49

Moin,
mein Boot sieht so aus mit den ganzen Halterungen.
- Echolot vorne rechts
- Geber vorne links
- Ruten rechts und links neben dem Sitz
- Akku hinter dem Sitz vor der grauen Kiste

Hoffe da lässt sich so erkennen, sonst einfach nachfragen

Bild
cu

Uwe :wink2:

Conair
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Ein paar Fragen zum Hobie i12s inflatable ...

Mai 2018 13 06:58

Beitrag von Conair » 13. Mai 2018, 06:58

Will mir mittelfristig evtl. auch ein i11s oder i12s zulegen, deshalb noch ein paar Fragen:

Wie zufrieden seid Ihr denn mit der Ostsee Tauglichkeit des i12s? Geschwindigkeit im Vergleich zu anderen Hobies? Bis zu welcher Windstärke/Wellenhöhe geht Ihr raus? Wie nass ist das Boot, (wie gut funktioniert die Entwässerung)?

Gruß Conrad

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serious
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Ein paar Fragen zum Hobie i12s inflatable ...

Mai 2018 13 09:47

Beitrag von serious » 13. Mai 2018, 09:47

Ich hab das i12s einige Jahre in Benutzung gehabt und kann nur sagen, dass es (noch) kippstabiler ist als das Outback. Die Tauglichkeit bei Wellengang ist absolut gegeben. Ich hab mich immer sicher gefühlt und auch bei 4 bft. noch keine Probleme gehabt (muss aber jetzt kein Maßstab für Dich sein). Einzig die Geschwindigkeit ist im Vergleich zum Outback niedriger, d. h. der Aufwand beim Treten insbesondere gegen Wind und Welle ist größer. Das Yak ist selbstlenzend, d.h. das Wasser was rein kommt, geht auch wieder raus. Bei Welle schwappt schon mal was über die Bordwand, aber das hast Du bei jedem Yak. Bei den neuen Modellen sitzt Du ja erhöht, so dass der Po trocken bleibt.

Gruß Udo

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Mai 2018 14 12:57

Beitrag von Conair » 14. Mai 2018, 12:57

serious hat geschrieben:
13. Mai 2018, 09:47
Ich hab das i12s einige Jahre in Benutzung gehabt und kann nur sagen, dass es (noch) kippstabiler ist als das Outback. Die Tauglichkeit bei Wellengang ist absolut gegeben. Ich hab mich immer sicher gefühlt und auch bei 4 bft. noch keine Probleme gehabt (muss aber jetzt kein Maßstab für Dich sein). Einzig die Geschwindigkeit ist im Vergleich zum Outback niedriger, d. h. der Aufwand beim Treten insbesondere gegen Wind und Welle ist größer. Das Yak ist selbstlenzend, d.h. das Wasser was rein kommt, geht auch wieder raus. Bei Welle schwappt schon mal was über die Bordwand, aber das hast Du bei jedem Yak. Bei den neuen Modellen sitzt Du ja erhöht, so dass der Po trocken bleibt.

Gruß Udo
Danke für die Infos Udo, das hilft schonmal weiter. Momentan fahre ich ein nicht selbst-lenzendes Inflatable. Und ab Windstärke 3+ speziell beim Paddeln gegen die Welle läuft das langsam von vorne voll. Bleibt stabil und steuerbar, nervt aber. Insofern bin ich fast nur bei Ententeich auf der Ostsee.

Hätte gern weiterhin ein Inflatable, aber selbst-lenzend und Treter wäre ideal. Da sehe ich momentan nur die zwei Hobies. Hast Du das i12s schonmal gegen ein i11s testen können? Stelle mir das für Stillwasser noch besser vor (mit Stand-Up Option), für Ostsee aber wahrscheinlich deutlich kippliger.

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Mai 2018 15 04:50

Beitrag von serious » 15. Mai 2018, 04:50

Nein, hab ich nicht. Ich würde auch eher zum i12s tendieren, finde es für´s Angeln besser und vielseitiger. Das i11s ist eher was für ganz ruhiges Wasser ohne Welle. Das ist ein echtes Schönwetterkayak. Du willst ja Angeln und die Bedingungen sind nicht immer so, dass Du Ententeich hast. Die "Bordwand" des i12s schützt bei Wellengang vor dem Wegspülen von Utensilien, Fisch o. ä. Bedenke, dass Du ja vielleicht auch mal auf die Ostsee willst, da sind die Verhältnisse schon mal rustikaler.

Gruß Udo

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Mai 2018 16 14:54

Beitrag von Conair » 16. Mai 2018, 14:54

Danke für die Infos Udo!

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Ein paar Fragen zum Hobie i12s inflatable ...

Mai 2018 16 15:00

Beitrag von dreikant » 16. Mai 2018, 15:00

Hi Conrad!

Ich habe das i12s nun ein paar Wochen und bin schon einige Male damit auf dem Wasser gewesen. Unterm Strich muss ich sagen, dass
es eine super Kaufentscheidung gewesen ist! Das i12s ist bei vier Windstärken ohne Probleme zu fahren, auch wenn der Windwiderstand größer ist und die Gleiteigenschaften nicht so gut sind wie beim Outback oder meinem Wilderness. Abgesehen davon, läuft der Antrieb echt super und schön geschmeidig!!!

Stabil liegt es auch im Wasser, beziehungsweise es klebt auf dem Wasser. Das i12s hat ansicht ja keinen richtigen Rumpf, sondern eine flache Unterseite. Drauf stehen geht auch. Auch wenn ich nicht umbedingt dauerhaft so angeln möchte. Und bei zu großen Wellengang gehe ich sowieso nicht raus. Kommt ja auch immer drauf an, ob ablandig oder nicht ...

Morgen Nachmittag geht´s wieder los :zwink:
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Mai 2018 24 16:37

Beitrag von Conair » 24. Mai 2018, 16:37

dreikant hat geschrieben:
16. Mai 2018, 15:00
Hi Conrad!

Ich habe das i12s nun ein paar Wochen und bin schon einige Male damit auf dem Wasser gewesen. Unterm Strich muss ich sagen, dass
es eine super Kaufentscheidung gewesen ist! Das i12s ist bei vier Windstärken ohne Probleme zu fahren, auch wenn der Windwiderstand größer ist und die Gleiteigenschaften nicht so gut sind wie beim Outback oder meinem Wilderness. Abgesehen davon, läuft der Antrieb echt super und schön geschmeidig!!!

Stabil liegt es auch im Wasser, beziehungsweise es klebt auf dem Wasser. Das i12s hat ansicht ja keinen richtigen Rumpf, sondern eine flache Unterseite. Drauf stehen geht auch. Auch wenn ich nicht umbedingt dauerhaft so angeln möchte. Und bei zu großen Wellengang gehe ich sowieso nicht raus. Kommt ja auch immer drauf an, ob ablandig oder nicht ...

Morgen Nachmittag geht´s wieder los :zwink:
Danke dreikant, hat es trotz der flachen Unterseite einen guten Geradeauslauf? Wenn die Möglichkeit und ein GPS besteht würde mich eine Geschwindigkeitsmessung interessieren. Nur so ungefähre Reisegeschwindigkeit, als Anhaltspunkt.

Danke Conrad

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Mai 2018 24 17:23

Beitrag von serious » 24. Mai 2018, 17:23

Geradeauslauf ist gut. Ich würde mir trotzdem das große Ruderblatt besorgen. Reisegeschwindigkeit beim Schleppen mit dem i12s würde ich sagen 4-4,5 km/h bequem. Darüber wird es auf Dauer (über Stunden) anstrengend. Das hängt aber auch von Deiner Konstitution ab.

Gruß Udo

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Mai 2018 25 05:42

Beitrag von dreikant » 25. Mai 2018, 05:42

Moin!

Am Geradeauslauf habe ich auch nichts auszusetzen. Ich finde, es läuft recht stabil in der Spur und es muss machmal halt etwas gegengelenkt werden. Insbesondere, wenn man zwei unterschiedliche Wobbler schleppt ... Ob ein großes Ruderblatt besser ist, mag ich nicht beurteilen. Ich bin zufrieden, wie es ist.
Die Reisegeschwindigkeit liegt bei mir so um die 5 Km/h mal etwas schneller oder langsamer. An die acht habe ich es auch schon gebracht, aber das geht dann doch ziemlich in die Beine :zwink:

Bis dann, Lars

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