Frage zum Fisherman Kajak

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Granner
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Frage zum Fisherman Kajak

Jul 2018 02 14:00

Beitrag von Granner » 2. Jul 2018, 14:00

Hallo Leute hat schon irgendjemand Erfahrungen mit diesem Yak gemacht?
http://www.kanu-funsport.de/Kajak-Fishe ... dalantrieb
Sieht den Native und Grapper Yaks sehr ähnlich oder ?

Wenn ich auf die Ostsee möchte sollte ich dann die Finger von kürzeren Yaks lassen? Also so um die 3m Länge.
Danke schon mal für euer Schwarmwissen.
Einen schönen Tag noch.

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Lucky
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Frage zum Fisherman Kajak

Jul 2018 02 16:50

Beitrag von Lucky » 2. Jul 2018, 16:50

Hi Granner,

ich postuliere mal folgende These: "Jedes Yak, egal wie lang kann auf die Ostsee.. ..vergleiche Bellyboot".

Je kürzer und schmaler desto eher erreicht man ggf. das sicherheits- und transportechnische Limit. Kurze Boote erfordern u. U. auch mehr Rudereinsatz zum Kurshalten aber das ist beim Treter wohl nicht so ein Riesenproblem.

Das verlinkte Yak kenn ich nicht, kann daher nur allgemeine Ausagen von den Bildern her ableiten. Insgesamt sieht das für mich ganz praktikabel aus. Mir wäre der offenbar nicht tiefer einsetzbare Sitz ein Dorn im Auge, weil du damit immer einen hohen Schwerpunkt hast, was die Kippeligkeit in Wellen erhöht.
Ansonsten musss du dir das Ding angucken und die Verarbeitung checken. Haben hier im Forum gerade so einen traurigen Fall, bei dem so vieles nicht i.O. war und das umgetauscht werden muss. Daher den Rumpf und die allgemeine Verarbeitung vorm Kauf prüfen.

TL,
Dirk

Granner
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Jul 2018 02 18:21

Beitrag von Granner » 2. Jul 2018, 18:21

Ja das mit der Sitzhöhe ist ein Argument.
Danke schon mal für deine Antwort.

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Jul 2018 02 18:57

Beitrag von Butje » 2. Jul 2018, 18:57

ohne "Ausprobieren" und "Vergleichen" ist alles nix - na gut, ich hab mein 1. Hobie ohne Probefahrt geordert und hatte vorher 2 Paddler :zwink:

Sitzhöhe kann eine Rolle spielen - wenn man groß und schwer genug ist - ansonsten ist das eher überbewertet (meine Erfahrung)

es gibt soviel zu bedenken......und was man dann wirklich braucht, bzw. vermisst, merkt man erst, wenn man sich für das erste Yak entschieden hat und damit eine Zeit unterwegs ist - es tauchen auch immer mehr "Bedarfe" auf, die man vorher überhaupt nicht auf der Kette hatte

ein wenig muss man seinem Näschen folgen - und zwangsläufig dem Geldbeutel

zum angefragten Yak kann ich nichts beisteuern, außer: es wäre möglicherweise von Vorteil, für Reklamationen/Garantieansprüche nicht unbedingt den weitesten Weg zum Händler zu haben - das gilt herstellerübergreifend
Andreas

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Jul 2018 10 07:24

Beitrag von asphaltsau1 » 10. Jul 2018, 07:24

Granner hat geschrieben:
2. Jul 2018, 14:00
Sieht den Native und Grapper Yaks sehr ähnlich oder ?
Nur weil etwas ähnlich aussieht, sagt das leider nichts über die Eigenschaften und Verarbeitung aus.
Zwischen Native und Grapper liegen auch Welten.
Butje hat geschrieben:
2. Jul 2018, 18:57
Sitzhöhe kann eine Rolle spielen - wenn man groß und schwer genug ist - ansonsten ist das eher überbewertet
Das sehe ich schon wieder anders, bzw. muss man die größere Sitzhöhe über die Breite des Rumpfes ausgleichen.
Das wiederum kann dann schon wieder nerven, wenn man dann doch durch die Welle muss.
Und gerade auf der Ostsee ändert es sich schnell mal.
Eben war noch Ententeich und 15 min später hat man 70cm Welle.
Butje hat geschrieben:
2. Jul 2018, 18:57
ohne "Ausprobieren" und "Vergleichen" ist alles nix
Ganz genau! :daumen:
Und jeder hier versteht, dass es doch sooo in den Fingern juckt! :zwink:

Lass dir Zeit.
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Jul 2018 10 08:29

Beitrag von Granner » 10. Jul 2018, 08:29

Ja ich werd mir das auch glaub ich nicht anschauen. An so ner Tupperdose hängt ja schließlich mein Lebe. Und da ich eh von der Fraktion der sehr vorsichtigen bin, werde ich dann auf getestete und aus Erfahrung für gut befundene Qualität setzen denke ich.
Danke schon mal für eure Meinungen.

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Jul 2018 10 19:35

Beitrag von Malte » 10. Jul 2018, 19:35

Für das geld plus bisschen was, bekommst nen marken Kayak gebraucht,... würde ich immer bevorzugen...
Siehe die Problematik mit AD...
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Jul 2018 11 07:31

Beitrag von asphaltsau1 » 11. Jul 2018, 07:31

Malte hat geschrieben:
10. Jul 2018, 19:35
Für das geld plus bisschen was, bekommst nen marken Kayak gebraucht,... würde ich immer bevorzugen...
Klingt ein wenig spießig, ist aber wohl leider richtig.
Geld kostet aber nur nicht die einfache Produktion eines Kajaks,
sondern auch die Entwicklung, vernünftige Materialien und Anlagen.
Das lassen sich die Markenhersteller auch bezahlen.
Aber zurecht wie ich finde.
Auch wenn das den Markt wenig belebt....
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Jul 2018 11 09:42

Beitrag von Malte » 11. Jul 2018, 09:42

asphaltsau1 hat geschrieben:
11. Jul 2018, 07:31
Malte hat geschrieben:
10. Jul 2018, 19:35
Für das geld plus bisschen was, bekommst nen marken Kayak gebraucht,... würde ich immer bevorzugen...
Klingt ein wenig spießig, ist aber wohl leider richtig.
Geld kostet aber nur nicht die einfache Produktion eines Kajaks,
sondern auch die Entwicklung, vernünftige Materialien und Anlagen.
Das lassen sich die Markenhersteller auch bezahlen.
Aber zurecht wie ich finde.
Auch wenn das den Markt wenig belebt....
Sorry.... aber die Fehler und Probleme mit den "No Name" kayaks steigt.. Ein guter Freund hat sich ein Allroundmarin Kajak AL-396/E gekauft. Zwei Tage konnte er damit fahren, dann hat sich das Getriebe im Antrieb zerstört...Hat jetzt zwar einen Austauschantrieb bekommen, und dort reingeschaut: KEIN FETT, und alles mit leichtem Rost übersät...


Das habe ich so bei Native noch nie gesehen.... oder gehört.. Meins war damals ja gebraucht gekauft, und selbst dadrinnen war nichts kaputt oder sonstwas.....



*bin kein Spießer* Aber wer günstig kauft, kauft zweimal!
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Jul 2018 13 07:19

Beitrag von asphaltsau1 » 13. Jul 2018, 07:19

asphaltsau1 hat geschrieben:
11. Jul 2018, 07:31
...vernünftige Materialien und Anlagen.
Das lassen sich die Markenhersteller auch bezahlen.
Aber zurecht wie ich finde.
Mein Reden Malte! :wink2:
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