Anfänger SOT Kajak

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Rock U
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Aug 2018 02 17:14

Beitrag von Rock U » 2. Aug 2018, 17:14

Wenn du gar kein Angler bist (falsches Forum? :muah: ) und auch kein Gepäck mit muss, würde ich an deiner Stelle ein Sit In kaufen, weil schmaler und schneller.

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Aug 2018 02 17:22

Beitrag von Cookie85 » 2. Aug 2018, 17:22

Warum falsches Forum?
Ist doch ein Kayak-Angler Forum.
Heißt doch das die Leute auch Kayak fahren😉

Sit in ist wohl schwerer zu fahren

Und da das Paddeln ja ein Ausgleich/Entspannung muss es auch nicht schneller sein.

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Aug 2018 02 17:42

Beitrag von vatas-sohn » 2. Aug 2018, 17:42

Cookie85 hat geschrieben:
2. Aug 2018, 17:22
Warum falsches Forum?...
Das war doch spaßig gemeint! Da ist doch ein :muah: dahinter... :wink: Wir freuen uns auch über Nichtangler, Nur-Natur-Beobachter, selbst SOT-Fahrer sind bei uns schon gesichtet worden. Also: Alles gut! :cap:

Aber sag` mal: Wie kommst Du darauf, daß ein Sit-In schwerer zu fahren sei als ein SOT?
Grüße! :cap:
Ron


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Aug 2018 02 18:34

Beitrag von Cookie85 » 2. Aug 2018, 18:34

@ Vatas-Sohn habe ich aus deinem Post so raus gelesen.
Das ein Sit in kippeliger sein, daraus resultierte ich eben ein etwas schwierigeres Fahrverhalten

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Aug 2018 02 19:07

Beitrag von vatas-sohn » 2. Aug 2018, 19:07

Bei den Sit-Ins ist das Problem nicht die Kippligkeit sondern daß nach einer evtl. Kenterung das Aufentern deutlich schwieriger ist als bei einem SOT. Zudem muß man beim SI das Wasser lenzen, da ein solches Boot im Gegensatz zum SOT nicht selbstlenzend ist. Es gibt auch Vorteile von Sit-In Kajas: Da wäre zum Beispiel der tieferliegende Schwerpunkt, da man schlicht tiefer (teils unter der Wasserlinie) sitzt, oder etwa die Stabilität, die auch daraus resultiert, daß man sich beim Sit-In mit den Knien an eigens dafür angebrachten Polstern oder gar Gurten abstützen kann und somit das Boot deutlich besser in der Gewalt hat. Das alles lernt man z.B. in einem Kajakkurs. Wer das durch hat (oder eben seit Ewigkeiten paddelt), der geht mit jedem Kanu (der Oberbegriff für mit Paddel angetriebene Boote) anders oder entspannter um, weil er/ sie weiß was wann warum passiert oder eben auch nicht. :wink:
Grüße! :cap:
Ron


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Aug 2018 02 20:24

Beitrag von Rock U » 2. Aug 2018, 20:24

vatas-sohn hat geschrieben:
2. Aug 2018, 17:42
Das war doch spaßig gemeint! Da ist doch ein :muah: dahinter...
Dank Dir Ron.

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Aug 2018 02 20:32

Beitrag von Lucky » 2. Aug 2018, 20:32

Er angelt nicht? :o

Macht nix.. ..nur gibt das andere Voraussetzungen. Dann, ja dann wäre ich wohl beim Sit In. Bei Bedarf mit Spritzdecke zu fahren ist schon charmant wenn man mal in Vor- und Nachsaison fährt oder wenn mal ein Schauer runtergeht.

Zum reinen paddeln nehm ich auch das Seekajak statt dem Outback :zwink:

TL,
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Aug 2018 03 07:40

Beitrag von A-tom-2 » 3. Aug 2018, 07:40

Moin,
Cookie85 hat geschrieben:
2. Aug 2018, 16:59
... Aktuell ist geplant einfach ein bisschen über den See oder den ruhigen Fluss zu paddeln...
wenn das Paddeln im Vordergrund steht, sind die Fahreigenschaften des Bootes besonders wichtig. Nur ein Boot, das leicht und geradeaus läuft, macht dann auch Spaß.
Das steht allerdings im Widerspruch zu deiner Anforderung max. 2,70m Länge. Besser wären da 4,80m - 5,30m als sit-in. Ein konkretes Model mag ich dir nicht vorschlagen, da ich nicht weiß, wie groß/schwer du bist aber ich würde dir raten, lieber mit einem Gebrauchtboot zu starten. In zwei Jahren weißt du dann, welche Eigenschaften dir wichtig sind und kaufst das nächste Boot (dann evtl. ein Neuboot).
Das Sit-ins schwieriger zu fahren und kippeliger sind, mag ich nicht unkommentiert stehen lassen. :zwink:
Fakt ist, sie sind kippeliger aber das ist keine schlechte Eigenschaft, denn was leichter umkippt, lässt sich auch leichter wieder hoch rollen. Außerdem wird das Boot dadurch einfacher in der Welle zu fahren. Besonders ist das bei seitlicher Welle spürbar, während sich ein breites Boot immer der Oberfläche anpasst, schaukelt ein schmales Boot kaum um die Längsachse.
Es ist bei einem Sit-in sehr hilfreich, die Rolle zu können. Die ist nicht schwerer zu erlernen, als das Aufsteigen beim Fahrrad fahren und dabei viel weniger schmerzhaft, wenns nicht klappt. Ohne Rolle muss man aussteigen, Boot umdrehen/lenzen, rauf krabbeln und wieder einsteigen. Bei Ententeich kein Ding aber wenn man wetterbedingt umgeworfen wurde sehr anspruchsvoll. Reentry & Roll geht jedenfalls deutlich leichter.
Letztendlich kann man auch vom Sit-in aus angeln - habs ausprobiert :zwink:

Viele Grüße
Niels

PS: Schau dir doch mal ein paar Videos an, wo Leute mit Seekajak oder SOTs bei rauhen Bedingungen paddeln. Da erkennt man schon so manche Eigenschaft der verschiedenen Boote und wie die Paddler damit zurecht kommen.

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