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Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 10:52
von bonwolly
Moin Leute, ich habe mein Hobie Outback ein paar Tage im Regen draußen stehen gelassen. Nun wollte ich es heute bewegen und musste feststellen,dass ich mindestens 2 l Wasser im Rumpf habe. Ist das normal? Nein, ich habe keine Klappen aufgelassen. Montiert sind auch nur zwei Halterungen für die Angeln und eine fürs Echolot. Kann es sein dass durch die kleinen Bohrung eventuell Wasser eindringt? Habt ihr da irgendwelche Erfahrungen?

Gruß Wolfgang

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 10:55
von vatas-sohn
Moin Wolfgang!

Also wenn mein Kajak so ist wie alle anderen Outbacks auch, dann ist das normal. Bei mir ist nach Regen auch immer ordentlich Wasser drin. Keine Ahnung wo das herkommt, aber je nach Dauer und Intensität des Niederschlags kann sich da ordentlich was ansammeln.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 11:35
von Kaneta
Also ich hab zwar kein Outback, aber da ich derzeit regelrecht den Videos vom Youtube Guru Robert Field verfallen bin, kann ich mich erinnern, dass er die vordere Klappe als nicht dicht bezeichnet hat.
Die macht laut seinen Aussagen vor allem auch schon off shore Wasser. Ich hab ihn auch schon pumpen sehen. :shock:

Ich halte das auch für schlüssiger als 2 Liter Wasser aus einer oder 2 kleinen Bohrungen. Das kann nicht sein.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 11:51
von bgolli
Ich würde auch mal auf die vordere Klappe tippen. Ohne Hatch-Liner-Einsatz ist sie zwar deutlich dichter als mit ... dann ist das Wasser aber im Einsatz, somit sollte da nichts wasserempfindliches rein, wie z.B. Kekse und Kuchen 😇

Das Thema vorderer Lukendeckel ist beim Tarpoon auch bekannt und berüchtigt :wink:

Wasser im Yak gehört auch immer irgendwie dazu, solange es nicht zuviel wird. So bleibt das Yak auch von innen sauber 😉

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 12:38
von bonwolly
Das ist ja nicht so toll. Ich hab da vorne meine Batterie drin. Wenn dann mal eine Welle rüberschwappt scheint das kein idealer Platz zu sein. Ich muss sagen das gefällt mir überhaupt nicht. Der Sache muss ich unbedingt mal nachgehen. Das kann ich so nicht akzeptieren, schon aus Sicherheitsgründen nicht.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 13:29
von Gunnarson
Ich weiß nicht, ob du mit den Rändern in Kontakt kommst, aber kenne es von manchen Rennradlern, dass die ihre teuren Rennmaschinen mit Vaseline abdichten wenn zum Rennen Regen angesagt wird. Manchmal reicht schon ein dünner Film auf den KOntaktflächen/Gummidichtungen und man kann es im Gegesatz zum normalen Schmierfett wohl auch ganz gut auswaschen falls was auf die Sachen kommt. Ansonsten würde ich vorger mit dem Gartenschlauch an den verdächtigen Stellen rübersprühen und Zeitungspapier reinlegen, dann sieht man, wo es durchtropft. Und dann so nach und nach jeden Bootsabschnitt vornehmen. Vielleicht hilfe es ja ein bisschen weiter.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 14:44
von Lokalrunde
Also die Batterie sollte unbedingt vor Wasser geschützt sein.
Ich habe meine in nem Ortliebsack.
Bei meinem Tarpon kommt vorne über die Luke auch Wasser rein, bei Wellengang und oder Regen.
Da können bei viel Welle schon 5 Liter am Tag zusammenkommen.
Neulichs ist mir mein Handy im Rumpf abgesoffen.
Hatte den Ortliebsack wo ich meine Wertsachen drinne habe wohl nicht richtig verschlossen.
Und auf dem Wasser hab ich mich gewundert warum das Handy dauernd vibriert....
Zum Glück hat es aber überlebt, so nach ner Woche trocknen lief es dann wieder.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 15:59
von vatas-sohn
bonwolly hat geschrieben: 20. Aug 2018, 12:38 Das ist ja nicht so toll. Ich hab da vorne meine Batterie drin. Wenn dann mal eine Welle rüberschwappt scheint das kein idealer Platz zu sein. Ich muss sagen das gefällt mir überhaupt nicht. Der Sache muss ich unbedingt mal nachgehen. Das kann ich so nicht akzeptieren, schon aus Sicherheitsgründen nicht.
Das ist kein Beinbruch solange nicht übermäßig viel Wasser in den Rumpf gelangt. Dem Akku macht das in der Regel sowieso nichts, da die Pole für einen Kurzschluß (also lediglich feucht, nicht IM Wasser) eigentlich zu weit auseinander sind. Bei Salzwasser schaut das schon anders aus. Außerdem kennt jeder Bootsbauer den Sinnspruch: "Frauen und Wasser haben was gemeinsam: Sie kommen überall hin!". Mein Meister pflegte immer zu sagen: "Ein Boot ist nur dann trocken, wenn es jahrelang in einem Bootshaus lag.".
Wenn es Dir zuviel Wasser sein sollte, dann würde ich mich auf die Suche nach der Ursache machen. Die Luken (nicht nur der vordere Lukendeckel) sind prädestinierte Stellen. Schau mal ob Du das Yak mit der Nase nach oben lagern kannst, dann sollte deutlich weniger Wasser durch Regen in den Rumpf gelangen.
Beim Akku bin ich eh der Meinung, daß der wasserdicht (inkl. Leitungen und Verbindungsstellen) verbaut gehört.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 17:27
von bonwolly
Ich merke schon, ich sehe das wahrscheinlich viel zu verkniffen. Mit der Batterie werde ich mir was überlegen. Es gibt ja schon einige Beiträge hier im Forum. Und vielen Dank für die anderen den Tipps. Sobald ich raus bekommen habe wo das Wasser Eintritt werde ich mich noch mal melden .
Gruß Wolfgang

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 17:35
von bgolli
Also, ich habe den Akku beim Outback mit der Hobiehalterung in der hinteren Luke verstaut. Das funktioniert super!

Wenn das Wasser aber mal so hoch im Yak steht, dass die Kontakte im Wasser liegen, dann hast du andere Probleme, als dich um den Akku zu sorgen :zwink:

:cap:

Wasser im Rumpf

Verfasst: 20. Aug 2018, 20:29
von Kveite
Ich werfe mal Pro Tackle Outdoor Fatbox in den Raum...

Zwischen 20 und 30€ hat man die Größe wo Batterien bis 14-15AH rein passen.
So richtig trocken ist mein Outback auch nie gewesen.
Mit der oben genannten Box bin ich bislang aber gut gefahren.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 21. Aug 2018, 05:24
von vatas-sohn
bgolli hat geschrieben: 20. Aug 2018, 17:35...Wenn das Wasser aber mal so hoch im Yak steht, dass die Kontakte im Wasser liegen, dann hast du andere Probleme, als dich um den Akku zu sorgen ...
Da sagst Du was! :lol:
Kveite hat geschrieben: 20. Aug 2018, 20:29 Ich werfe mal Pro Tackle Outdoor Fatbox in den Raum... ..
Na wenn da man nix zu Bruch geht.... :muah:

Ich habe einfach eine Tupperähnliche Dose vom MäcGeiz genommen- Akku rein, Steckverbinder angebaut und ab in eine Halterung damit. :daumen:
Die erste Variante- Akku aufrecht aber nicht sicher verwahrt und nicht wasserdicht.
Die erste Variante- Akku aufrecht aber nicht sicher verwahrt und nicht wasserdicht.
Die jetzige Variante: Wasserdicht und sicher!
Die jetzige Variante: Wasserdicht und sicher!

Wasser im Rumpf

Verfasst: 21. Aug 2018, 13:08
von bonwolly
bgolli hat geschrieben: 20. Aug 2018, 17:35 Also, ich habe den Akku beim Outback mit der Hobiehalterung in der hinteren Luke verstaut. Das funktioniert super!

Wenn das Wasser aber mal so hoch im Yak steht, dass die Kontakte im Wasser liegen, dann hast du andere Probleme, als dich um den Akku zu sorgen :zwink:

:cap:
Ich hoffe stark, dass es niemals so weit kommt :belly:

@ Ron, das sieht ja wirklich gut aus. Die Boxen kenn ich, die gibt es bei uns bei Rossmann. Die sind absolut wasserdicht und kosten nur ein paar Euro. Das werd ich mal nachbauen.

Wasser im Rumpf

Verfasst: 21. Aug 2018, 15:06
von derO.
Kaneta hat geschrieben: 20. Aug 2018, 11:35 ...
Ich halte das auch für schlüssiger als 2 Liter Wasser aus einer oder 2 kleinen Bohrungen. Das kann nicht sein.
...
Doch - genau das ist der Fall, zumindest, wenn das Outback richtig herum rum lag, also Kiel unten.(Wenn es dann noch auf dem Buggy stand, bin ich mir noch sicherer!)
War bei meinem Revolution13 auch so!
Es handelt sich nicht nur um das Niederschlagswasser, was auf die Löcher fällt und dann durch die Bohrungen sickert, sondern um das ganze Wasser, was auf die Bugklappe fällt, daran herunterrinnt und in der "Regenrinne" um die Luke herum stehen bleibt und dann ins Boot eindringt. Der Abflusswinkel dieser "Regenrinne" ist zu klein und funktioniert nicht, wenn das Yak am Heck zu hoch liegt.
2L sind da schnell in 1-2 Tagen zusammen.

Ich habe bei meinem Revo13 insgesammt 4 Schrauben an der Luke, je 2 für den Lukendeckel und die Deckel-Gummis. Es waren aber nur zwei davon mit Silicone/Sicaflex abgedichtet.
Das habe ich dann auch für die zwei anderen Bohrungen getan(Schraube raus, Sica rein, Schraube wieder rein).
Seit dem habe ich bei ruhiger See GAR KEIN Wasser mehr im Rumpf!

Ich wette auf die selbe Schwachstelle bei Dir!

Wasser im Rumpf

Verfasst: 21. Aug 2018, 16:09
von vatas-sohn
derO. hat geschrieben: 21. Aug 2018, 15:06... sondern um das ganze Wasser, was auf die Bugklappe fällt, daran herunterrinnt und in der "Regenrinne" um die Luke herum stehen bleibt und dann ins Boot eindringt. Der Abflusswinkel dieser "Regenrinne" ist zu klein und funktioniert nicht, wenn das Yak am Heck zu hoch liegt....
Deshalb:
vatas-sohn hat geschrieben: 20. Aug 2018, 15:59... Schau mal ob Du das Yak mit der Nase nach oben lagern kannst, dann sollte deutlich weniger Wasser durch Regen in den Rumpf gelangen....
:daumen: