Entscheidungshilfe Feelfree Lure 10

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dakobie
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Entscheidungshilfe Feelfree Lure 10

Apr 2017 28 11:06

Beitrag von dakobie » 28. Apr 2017, 11:06

Hallo Kollegen,

nach vielen schlaflosen Nächten, googlen und recherchieren bin ich nun endlich zum Entschluss gekommen das es ein Feelfree Lure 10 werden soll.

Jedoch sind noch ein Paar offene Fragen vorhanden die ich mit eurer Unterstützung klären will.

Kurz zu meinen Gewässern und für was das Kajak eigentlich angedacht ist.

Gewässer, für dass das Kajak angedacht sein soll sind:

- Altrheinarme bei Rastatt
- Eine mittelgroße Talsperre (wenn es interessiert "Schwarzenbachtalsperre" im Schwarzwald). Ufer sehr steil, was das tragen erschwert
- ein grenznaher Hafen im Elsass

Die Gründe bzw. Überlegung für das "kleine" Kajak waren folgende:

- Es ist eher für "Feierabend" Ausflüge angedacht (3-4h), da ich eine kurze Anfahrt zum Altrhein habe round about 15 min. also gut realisierbar --> deswegen sollte das Kajak schnell und alleine gute zu verladen sein.

- Es sollte an der Talsperre alleine gut das steile Ufer herunter zu tragen sein.

- Zu guter Letzt, die Lagerung in der Garage auf kleinsten Raum bzw. an der Decke vom Carport.

Meine Angelarten sind überwiegend das klassische Jiggen bzw. Faulenzen, Dropshot angeln und Vertikal sowie gelegentliches schleppen auf Hecht.

Was meint Ihr? Werde ich mit diesem Kajak glücklich oder sollte ich evtl. nochmal über den Tellerrand schauen und weiter suchen.

Mein Budget ist von der Dame des Hauses leider etwas begrenzt worden mit um die 1000 Euro. Ich will ja keinen Ehestreit vom Zaun brechen *g*

Das Boot soll auf meinem Dachgepäckträger transportiert werden. Das Auto ist ein Jeep Grand Cherokee! Für mich mit auch ein Grund wieso das YAK handlich ausfallen sollte.

Des Weiteren habe ich noch eine technische Frage bezüglich Echolot. Da ich nebenbei auf einem großen Baggersee noch en Ruderboot besitze ist meine Frage ob sich mein Portables Echolot irgendwie am YAK intrigieren/befestigen lässt --> sprich ob man die Geberstange unproblematisch befestigen kann, da ich mir ungerne ein zweites Echolot anschaffen möchte.

Und jetzt das wichtigste kann mir jemand einen guten Händler empfehlen?

Fragen über Fragen...

Beste Grüße Daniel

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asphaltsau1
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Entscheidungshilfe Feelfree Lure 10

Apr 2017 28 18:31

Beitrag von asphaltsau1 » 28. Apr 2017, 18:31

Ich frage mal so:
Was spricht denn für das Lure 10
oder was genau reizt dich an diesem Typ?

Ich persönlich tue mich immer schwer,
wenn ich das Verhältnis von 305 Länge zu satten 91cm Breite sehe.
Vorankommen gegen den Wind oder die Strömung macht das nicht besonders leicht.
Außerdem bringt es auch stolze 31kg auf die Waage.
dakobie hat geschrieben:
28. Apr 2017, 11:06
- Zu guter Letzt, die Lagerung in der Garage auf kleinsten Raum bzw. an der Decke vom Carport.
Da gehen doch sicher auch ein paar mehr cm in der Länge, oder?
Ein Auto brauch auch mehr als 3m.
dakobie hat geschrieben:
28. Apr 2017, 11:06
Was meint Ihr? Werde ich mit diesem Kajak glücklich oder sollte ich evtl. nochmal über den Tellerrand schauen und weiter suchen.
Meine ganz persönliche Meinung: Ja!
Gucke über den Tellerrand.

Guck mal hier
Da bleibt dann auch noch geld für ein 2. Echo.
Den Geber nach außen anbringen halte ich für nicht optimal,
was die Fahreigenschaften anbelangt.
Es ist eben ein einseitiger Widerstand,
der gerade bei kurzen und breiten Kajaks auffällt.

Wenn du dich aber so in das Ding verliebt hast, dann ist es so.
Das Hobby ist ja auch was fürs Herz! :daumen:
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Gruß Markus

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dakobie
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Apr 2017 28 19:15

Beitrag von dakobie » 28. Apr 2017, 19:15

Hallo asphaltsau1,

erstmal vielen Dank für deine Antwort und auch Anregungen, Klasse!

Es gab 2 entscheidende Argumente die mich zu diesem YAk bewegen:

- Der geniale und augenscheinlich sehr bequeme Sitz, finde die Höhenverstellung absolut klasse! Kann mir vorstellen das es gerade zum Jiggen und Wurfangeln allg. relativ gut ist!

- Des Weiteren stehe ich gerne mal, da kommt mir die Breite mit einhergehender Kippstabilität sehr entgegen!

Strömung (ausser die vom Wind natürlich) kann man bei mir ausser acht lassen, der Altrhein bei uns ist fast ein stehendes Gewässer.

Btw. hab schon tolle Anregungen hier im Forum gefunden, da ein E-Motor für die Talsperre und den Hafen montiert werden soll (sowieso vorhanden der Motor)

Gruß Daniel

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Goldlachs
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Apr 2017 28 19:17

Beitrag von Goldlachs » 28. Apr 2017, 19:17

:moin:
Also wenn der Sheriff nix zum Thema Neuvorstellung sagt, sag ich auch nix :?

Aber eigentlich hat Markus schon alles wesentliche gesagt.

So wie du den geplanten Einsatzbereich beschreibst, solltest du weiter suchen (über den Tellerrand schauen). Ich fahre das Lure 10 und würde es mir heute nicht mehr kaufen. Ich habe meine Kaufentscheidung auch aufgrund der Breite (wie gesagt 91 cm) getroffen. Aber im Stehen fischen traue ich mich trotzdem nicht - ist mir zu wackelig. Aufgrund der Breite kann ich aber nicht über das Yak drübergreifen und es z.B. zum Aufladen anpacken. Wenn du allerdings Arme hast, die lang genug sind, dann ist das vielleicht kein Problem für dich.

Überhaupt lässt sich das Yak nur schwer "packen". Andere Yaks haben m.E. bessere Griffmöglichkeiten. Das Beladen deines Jeeps dürfte daher nicht sooo einfach sein. Aber wie gesagt: alles kein Problem, wenn du groß und stark bist wie ein Bär. Zum Aufladen brauchst du vermutlich eine Ladehilfe. Dabei könnte sich das Wheel-in-the-Keel aber als kontraproduktiv erweisen. Überhaupt wird das Teil überbewertet. Um das Yak ein kurzes Stück zu ziehen, ist es prima, weil du nicht über Dreck ziehen musst, also materialschonend. Für Strecken ab 100 m wird es anstrengend. Also brauchst du einen Kajakwagen. Denn tragen wirst du das Teil nicht wirklich wollen. Tragen könntest du es nur auf dem Rücken bzw. Kopf, aber dann auch nur ohne Sitz.

Der Sitz allerdings ist richtig GENIAL. Da glaube ich nicht, dass ein anderer Hersteller etwas ähnlich bequemes hat. Allerdings fehlt mir der Vergleich (Popotest). Natürlich hat das geniale Teil auch sein Gewicht und ist etwas sperrig.

Hier im Forum wirst du lesen: Länge läuft. Und das stimmt. Mit dem Lure 10 paddelst du dir nen Wolf. Ich bin früher Kajak gefahren und bin es daher gewohnt. Aber trotzdem meide ich große Strecken. Und auf deiner Talsperre wirst du Strecke machen müssen.

Zum Thema Echolot kann ich nichts beitragen.

Das vorgeschlagene Tarpon würde ich an deiner Stelle durchaus in Betracht ziehen. Hat zwar auch gute 30 kg, lässt sich aber m.E. wesentlich besser tragen als das Lure. Und preislich ist das Angebot wirklich Spitze - und passt doch super in dein Budget.

Ansonsten gilt: hier fleißig mitlesen bildet ungemein. (Wirklich ernst gemeint.) Und kann sicher auch zu deiner Entscheidungsfindung beitragen. Ach eines noch: du solltest auf jeden Fall vorher eine Probefahrt machen und das Kajak auch mal auf dein Auto laden.

Jetzt aber :cap: :yak: :sot-fish: und :petri:

Beste Grüße
Jens
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Apr 2017 28 19:22

Beitrag von Goldlachs » 28. Apr 2017, 19:22

Nachtrag: dein Beitrag zum Thema E-Motor hat sich mit meiner Antwort überschnitten. Also nehme ich den Teil zum Paddeln zurück, denn das spielt bei dir ja dann eher keine Rolle :)
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Apr 2017 29 06:43

Beitrag von asphaltsau1 » 29. Apr 2017, 06:43

Goldlachs hat geschrieben:
28. Apr 2017, 19:17
:moin:
Also wenn der Sheriff nix zum Thema Neuvorstellung sagt, sag ich auch nix :?
Das hat Peter doch schon vor einem Jahr getan. :zwink:

Also Daniel:
Wie Jens schon richtig festgestellt hat,
Ist es bei uns gute Sitte unter der Rubrik Neuvorstellungen, ein paar Worte über sich selbst zu verlieren. :wink2:

Zum Thema E-Motor:
Den Motor und Batterie auch noch zum Wasser zu tragen, macht die Sache nicht einfacher.
Ich hatte aber herausgelesen, dass du gerade etwas handliches suchst....

Ich würde das ev. noch einmal überdenken.

Prinzipiell glaube ich, dass es gerade für den Einstieg recht sinnvoll ist, das Kajak und die Angelausrüstung so einfach wie möglich zu halten. Der Rest kommt später eh von allein.
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Nov 2017 07 20:21

Beitrag von Andy6rr » 7. Nov 2017, 20:21

Daniel wie hast du dich entschieden?

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Nov 2017 08 07:47

Beitrag von asphaltsau1 » 8. Nov 2017, 07:47

Andreas, der dakobie war seit meiner letzten Antwort nicht mehr online.
Versuch es mal mit einer PN.
Ich glaube, das ist aussichtsreicher. :wink:

Edit: Ich hab das mal gemacht.
Interessiert mich auch. :zwink:
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Nov 2017 08 13:10

Beitrag von Andy6rr » 8. Nov 2017, 13:10

oke alles klar. Vielleicht klärt er uns noch in seinem Thread auf :zwink:

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Nov 2017 09 20:10

Beitrag von asphaltsau1 » 9. Nov 2017, 20:10

Daniel hat geantwortet:
Hallo,

spare auf ein Trettkayak, da ich 75% vertikale macht das einfach am meisten Sinn.

Grapper Catfish 10 oder das Slayer bin mir da noch unschlüssig, macht ja auch Geldmäßig eine Stange aus.

Leider gibt es kaum Grapper Besitzer....

Gruss
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Mär 2018 11 05:07

Beitrag von FlyOnly » 11. Mär 2018, 05:07

Für andere Unentschlossene...

Ich habe ein Lure 10 der ersten Stunde (damals nur in Polen zu bekommen) und bin immer noch glücklich mit dem Ding.

Allerdings, wenn ein 11.5er in meinen Bulli passen würde, würde ich dieses bevorzugen... Sonarpod, einfache Emotor montage, Ruder und Tretantrieb.

Ich fische ausschließlich mit der Fliege und das zu 95% im stehen. Einsatzorte sind Talsperren, Oberelbe, Seen und auf der Ostsee war ich auch schon. Ich steh dabei sehr häufig auf dem Sitz und hatte nie Bedenken umzukippen. Ich kann mich auf den Rand stellen und das Yak kippt nicht. Die Hobies und Slayer sind nicht so stabil.

Mit etwas Geschick, lässt sich ein Motor mittig am Heck befestigen und treibt das Teil mit 7kmh an. Gelenkt wird dann mit dem Paddel. Die Batterie (80Ah) passt vorn in die Luke. Durch die Gewichtsverteilung liegt es gut im Wasser.

Nachteil:
das fehlende Steuerruter, somit ist das Heck Windanfällig. Bei Seitenwind muss man immer gegensteuern.
Gewicht... Ich bekomm das Ding nicht allein auf mein Autodach oder besser gesagt, habe ich schiss.

Vielleicht hilft das...

Fazit: wenn ich ein Pick-Up habe, kommt das 11.5er Lure. Der Sitz idt einfach Super, die Rumpfform und Breite sind perfekt für aktive Angler.

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