Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Benutzeravatar
Mefofreund
Moderator
Beiträge: 7511
Registriert: 11. Feb 2012, 09:50
Mein Kayak: Hobie Outback Limited Edition
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: Teltow / Brandenburg
Alter: 50

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 08:28

Beitrag von Mefofreund » 31. Dez 2017, 08:28

Hallo Forengemeinde,
es wird mal wieder Zeit dieses Thema nach oben zu holen.
In Norwegen hatte ich das Gefühl,
mit kleinsten Drillingen habe ich mehr Fangerfolge als mit dem Einzelhaken.
Nun gab mir Mirco den Anstoß,
doch einen Film zu schneiden,
um genau zu sehen,
warum die blöden Trutten so oft nicht hängen.
Ich werde in diesem Jahr einige Filme machen, wo wir den direkten Vergleich sehen.
Also Einzelhaken / Drilling.
Hier stellt sich schon die erste Frage.
Wie groß wähle ich den Haken am Wobbler?
An den Meerforellenblinkern werden die Einzelhaken ja einige Nummern Größer genommen.
Was habt ihr für Erfahrungen gerade beim Wobbler schleppen?
Nun noch ein Film mit dem unterschiedlichen Beissverhalten der Mefos.



Bin gespannt wo wir nach der Mefosaison stehen!?

Rutscht gut rein.
Jörg :cap:

Alle Bilder aus dem Thread


Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild
Bild

"Wer fängt hat Recht" Bild

Meine Filme

heijea35
Beiträge: 5
Registriert: 10. Mär 2013, 13:32
Mein Kayak: Slayer Propel 13
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: D - 19205 Gadebusch
Alter: 50

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 08:51

Beitrag von heijea35 » 31. Dez 2017, 08:51

Moin Jörg, :moin:
ich finde dein Video ziemlich aufschlussreich. Ich komme ursprünglich von der Watangelei auf Mefos und da ist meine Erfahrung, dass Köder mit wenig Eigenaktion sehr gut fangen und (seitdem ich auf Durchlaufblinker umgestellt habe!) auch sehr wenig Aussteiger produzieren. In dem Video sieht man sehr gut, dass die Trutten so was wie Scheinangriffe fahren, die scheinbar nur deshalb misslingen, weil der Köder so hektisch wackelt, dass der Fisch daneben greift. Vielleicht könnte es daran liegen. Köder mit viel Aktion locken die Fische sicher von weit her an, aber ich glaube wenig Aktion hakt besser. Ich fische fast ausschließlich Owner S-61 Einzelhaken. Da hab ich kaum noch Aussteiger auch auf dem :yak:
Guten Rutsch und :petri: Henne

Benutzeravatar
Kaneta
Beiträge: 107
Registriert: 10. Nov 2017, 12:26
Mein Kayak: Hobie Compass
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: südlichstes Bayern
Alter: 57

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 09:00

Beitrag von Kaneta » 31. Dez 2017, 09:00

Coole Aufnahmen! [thx]
Das Grundproblem scheint mir zu sein, dass die meisten nur "spielen" wollen. Vor allem der Trupp um Minute 4 führt sich auf wie junge Kätzchen. Ob da die Hakengröße was ändern würde?
Glaube eher nicht. :(
Ja mei

Benutzeravatar
vatas-sohn
Moderator
Beiträge: 11127
Registriert: 4. Okt 2011, 16:38
Mein Kayak: Hobie Mirage Outback 2016
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: 14776 Brandenburg an der Havel
Alter: 53

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 09:08

Beitrag von vatas-sohn » 31. Dez 2017, 09:08

So ab 3:20 wird`s ja echt gruselig! Schaut ja aus wie Mefo-Fischsuppe! :o :o :o

Gerade gegen Ende des Films werde ich das Gefühl nicht los, daß das Spiel der Köder zu heftig ist. Die scheinen bei ihren Attacken den Köder sehr oft zu verfehlen. Andererseits kann das ja kaum sein, denn gerade mit dem Möre-Silda fängt man ja auch vom Ufer aus..... :?: Vielleicht mal mit der Schleppgeschwindigkeit spielen? Welche Drillinge benutzt Du denn und wie wählst Du die Größe dazu aus? Oder die Trutten wollten an dem Tag einfach nur spielen! :zwink:
Grüße! :cap:
Ron


Sicherheit auf dem Wasser kommt vor dem Fischen!

Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt. Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...

Benutzeravatar
Mefofreund
Moderator
Beiträge: 7511
Registriert: 11. Feb 2012, 09:50
Mein Kayak: Hobie Outback Limited Edition
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: Teltow / Brandenburg
Alter: 50

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 09:09

Beitrag von Mefofreund » 31. Dez 2017, 09:09

Hallo Henne,
bei den Inlinblinkern ist das Aushebeln so gut wie garnicht möglich.
Überhaupt empfinde ich, das eine gehakte Mefo beim Blinkern um einiges besser hängt.
Natürlich kommt dann ja auch sofort der Anhieb.
Mirco hat auf Rügen ebenfalls die Owner S61 genommen und nur einen Aussteiger gehabt,
aber mehrere Mefos gefangen.
Für den Blinker scheinen diese Haken ideal,
bei meinen Wobblern würde ich den Gamakatsu LS-3423F bevorzugen.
Ich werde beide Haken am Wobbler ausprobieren.

Ron,
die Drillingsgrößen an den Wobblern variieren natürlich,
etwa Größe 6-8.
Zu dem Laufverhalten habe ich mir angewöhnt,
je kälter um so langsamer wird geschleppt.
Beim Apex im Winter 2,5 kmh und im Sommer 4-5kmh.

Danke und Gruß
Jörg :cap:
Bild

"Wer fängt hat Recht" Bild

Meine Filme

Benutzeravatar
Lenker
Beiträge: 2338
Registriert: 9. Okt 2011, 16:49
Mein Kayak: Mariner 12,5 Propel und Feel Free Corona Tandem
Kayak-Pate: Ja
Wohnort: LRO
Alter: 58

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 09:46

Beitrag von Lenker » 31. Dez 2017, 09:46

Moin Jörg
auch bei meinen Blinkern (für´s Küstenangeln) kommt prompt der Owner S-61 in Größe 1/0 an den Doppelsprengring.
Früher war das auch mal ein Cirkle Hook - auch nicht schlecht!
Ein oder Zwei Snaps habe ich aber auch mit Original-Drilling in der Box. Der Dorsch bleibt da (gefühlt) besser dran hängen (und Mefo´s fange ich sowieso fast nie :zwink: ).
Manchmal fische ich auch Durchlaufblinker oder Durchlaufwobbler (Dura Lure) mit Enddrilling.

Die wenigen Stunden, die ich gezielt auf Mefo vom Kajak geschleppt habe sind leider nicht ansatzweise repräsentativ.
Geschleppt habe ich eigentlich immer nur mit Wobbler und da auch mit den Original Drillingen dran. (die Gamakatsu LS-3423F liegen noch komplett in der Tüte)

Was einem beim Schleppen wirklich "durch die Lappen geht", weiß man ja erst annähernd, wenn auch ne Waterwolf mit läuft.
Da habe ich erst 12 Stunden Material im Kasten... das ist noch zu wenig.
Es haben sich inzwischen nur der eine oder andere Wobbler als nicht Waterwolf-freundlich geoutet.

Letzte Woche hatte ich da noch einen Gummifisch geschleppt ... für mich sah der Lauf sehr verführerisch aus.
Würde das glatt an der Waterwolf wiederholen.

Guten Rutsch Allen und viel Gesundheit im neuen Jahr!!! :cap:
TL Lenker
Team Mefonieten
:meerforelle:
Bild

heijea35
Beiträge: 5
Registriert: 10. Mär 2013, 13:32
Mein Kayak: Slayer Propel 13
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: D - 19205 Gadebusch
Alter: 50

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 10:01

Beitrag von heijea35 » 31. Dez 2017, 10:01

Ja Jörg, dass mit dem Anhieb ist so ne Sache beim Schleppen. Es gibt da so ein Buch über Meerforellen vom Dänen Jens Bursell. Ich hab mir mal die Mühe gemacht und so eine Auslösemontage mit den extrem kleinen Drillingen zu knoten. das ist echt richtig frickelig. Aber was macht man nicht alles :zwink: Jedenfalls hat Bursell insoweit Recht, das die Montage so gut wie jeden Anfasser verwandelt. Aber zum Werfen an der Küste ist es nicht optimal, aber vielleicht ja ne Lösung beim Schleppen mit Blinkern. Bei dieser Montage wird übrigens nicht angeschlagen! Aber die richtige Montage ist echt was für einsame Stunden.

Benutzeravatar
wobbler michi
Beiträge: 1967
Registriert: 25. Feb 2012, 08:34
Mein Kayak: Hobie Pro Angler 14
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: Hamburg
Alter: 50

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 10:10

Beitrag von wobbler michi » 31. Dez 2017, 10:10

[thx] schöner Film

Bei den bissen auf Wobbler sieht man das bei einen mittigen Biss ein Einzelhaken wohl noch weniger Erfolg bringen würde.
Ich fische Einzelhaken nur am Snaps wenn es auf Dorsch geht (Hängergefahr ) und auf Meerforelle nur bei zuviel Kraut (hatte schon zuviele gute Fische sehr schnell verloren ).

Und wenn ich darüber nachdenke warum der Drilling erfunden wurde , liegt das wohl am Hakverhalten von Einzelhaken an Spinnködern .
( Natürlich sind die Einzelhaken fürs Spinnfischen besser geworden )

Ausser Frage seht für mich das ein Einzelhaken wenn er gut sitzt auch den Fisch ins Netz bringt ,aber es gibt auch mehr Fehlbisse gerade von Mefos so 40-50cm die nicht richtig zupacken .

Beim Watfischen setze ich auf die VMC 7545 Gr. 2-4 und die Owner ST36 Gr. 4 habe ca. 4-5 Stück in Benutzung und wechsel diese am zweiten Sprengring .
Die wenigsten Aussteiger habe ich auf Blinker U15g und ganz wenig auf MöreSilda 10g .

Es gibt Tage da fängt man 9 Mefos ohne jeden Aussteiger und sogar einen Tag mit 20zig Fehlbissen in ca. 10 Minuten ohne eine Mefo zulanden , die auch nur auf einen Snaps gebissen haben und beim Köderwechsel die Bisse ausblieben oder sofort wieder da waren als ich den Snaps wieder dran hatte .
Gruß Michi
Team Wobblergarnele
Battle-Sieger 2014

Benutzeravatar
wobbler michi
Beiträge: 1967
Registriert: 25. Feb 2012, 08:34
Mein Kayak: Hobie Pro Angler 14
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: Hamburg
Alter: 50

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 10:16

Beitrag von wobbler michi » 31. Dez 2017, 10:16

heijea35 hat geschrieben:
31. Dez 2017, 10:01
Ja Jörg, dass mit dem Anhieb ist so ne Sache beim Schleppen. Es gibt da so ein Buch über Meerforellen vom Dänen Jens Bursell. Ich hab mir mal die Mühe gemacht und so eine Auslösemontage mit den extrem kleinen Drillingen zu knoten. das ist echt richtig frickelig. Aber was macht man nicht alles :zwink: Jedenfalls hat Bursell insoweit Recht, das die Montage so gut wie jeden Anfasser verwandelt. Aber zum Werfen an der Küste ist es nicht optimal, aber vielleicht ja ne Lösung beim Schleppen mit Blinkern. Bei dieser Montage wird übrigens nicht angeschlagen! Aber die richtige Montage ist echt was für einsame Stunden.
Hi ich habe das Buch auch gelesen und beim schleppen wird es auch klappen .
Aber was nützt mir eine gute Montage wenn der Blinker beim Watfischen sich schlecht wirft und mir durch den veränderten Lauf
nur 50 % der Bisse bringt wie ohne die Montage :wink:
Gruß Michi
Team Wobblergarnele
Battle-Sieger 2014

heijea35
Beiträge: 5
Registriert: 10. Mär 2013, 13:32
Mein Kayak: Slayer Propel 13
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: D - 19205 Gadebusch
Alter: 50

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 10:27

Beitrag von heijea35 » 31. Dez 2017, 10:27

wobbler michi hat geschrieben:
31. Dez 2017, 10:16
Hi ich habe das Buch auch gelesen und beim schleppen wird es auch klappen .
Aber was nützt mir eine gute Montage wenn der Blinker beim Watfischen sich schlecht wirft und mir durch den veränderten Lauf
nur 50 % der Bisse bringt wie ohne die Montage :wink:
Hallo Michi,
deshalb fische ich beim Watangeln nur noch Inliner mit S-61 Owner. Aber die Auslösemontage könnte wie du schon sagst beim Schleppen gut funzen. :sot-fish:

Edit by vatas-sohn: Bitte auf`s richtige Zitieren achten! Danke!

Benutzeravatar
Planseefischer
Beiträge: 13
Registriert: 3. Apr 2015, 22:46
Mein Kayak: leider noch keines
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: Breitenwang
Alter: 29

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 11:32

Beitrag von Planseefischer » 31. Dez 2017, 11:32

Sehr schönes Thema!
Ich kann zwar zur Meerforellenfischerei wenig beitragen. Allerdings ist das Thema Haken beim Seeforellenfischen auch extrem wichtig.
Und da habe ich vor allem diese Saison viel probiert und ordendlich Lehrgeld gesagt.
Grundsätzlich sind wir kleine Drillinge lieber. Ich fische nir noch Owner ST 36 oder Gamakatsu 13B.
Da ich viel mit Perlmutt angle, und es gerade mit den Ködern eine eigene Wissenschaftist diese zum laufen zu bekommen, setze ich hier auch Einzelhaken ein.
Ein Drilling wirkt eher als Anker und stabilisiert den Lauf, beim Einzelhaken spielt der Köder mehr.
Fehlbisse bekomme ich mit Einzelhaken mehr, wenn sie aber hängen, dann hängen sie.
Habe nach einem Tip von einem Kollegen da auch viel mit verschiedenen Haken rumprobiert , und die besten Ergebnisse mit dem Owner S61.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Haken kleine Widerhaken haben die relativ weit vorne an der Hakenspitze sind. Schaut man sich ein Forellenkiefer genauer an, wird man feststellen dass da nicht viel Fleisch ist in dem der Haken samt Widerhaken greifen kann. Durch den Knochen geht der Haken selten durch.
Interessant wäre da eventuell etwas in Richtung VMC Fastgrip, wobei ich generell keine VMC Haken für diese Fischerei einsetze...

Nochwas am Rande, an schwierigen Tagen an denen die Fische wie im Video zickig sind bilde ich mir ein dass Duftstoffe am Kunstköder noch einiges ausmachen können. Die Forellen haben zumindest bei mir den Köder länger im Maul, bzw fassen nochmal nach.

TL
Lukas

Benutzeravatar
Frank Buchholz
Werbepartner
Beiträge: 2087
Registriert: 8. Okt 2011, 17:18
Mein Kayak: Hobie Mirage Outback
Wohnort: Kiel

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 11:46

Beitrag von Frank Buchholz » 31. Dez 2017, 11:46

Meine Gedanken dazu:

- Eine einzige Hakenspitze einzutreiben erfordert nur 1/3 bis 1/2 der Kraft wie es braucht um 2-3 Hakenspitzen sicher einzutreiben. Aussteiger an -evt. sogar mehreren- Drillingen liegen oft an unvollständiger Penetration. Bursell beschreibt das in seinem Buch sehr anschaulich, auch wenn es bei ihm um kleine Drillinge vs. Große geht.

Drillinge fassen auch Anstubser, große Einzelhaken aber tendentiell ehr entschlossen zufassende, i.d.R. große aggressive Blankfische. Erfahrene Watangler schlagen nicht gleich den ersten Zupfer an, und auch beim Schleppen macht es oft mehr Sinn eine entschlossene Attacke abzuwarten als gleich den ersten Stubser schlecht zu haken.

Die Meerforelle hat recht harte, knochige Lippen - die kleinen Haken der Hakenschlaufe fassen und penetrieren dort sehr gut. Der Zopf aus kleinen Assist-Hooks wird leicht, mitunter sogar zielgerichtet eingesaugt und penetriert augenblicklich auch knochige Bereiche ohne Anhieb.
Bild

Beim Dorsch habe ich jedoch die Erfahrung gemacht dass das eher weiche Schleimhautartige Gewebe im Maulbereich sich besser mit größeren Haken fassen läßt. Dort schlitzen 6er Sichelhaken gerne mal aus.

Ich bevorzuge
-Hakenschlaufen wenn ich viele mittelgroße Forellen fangen möchte ohne Untermaßige zu verangeln, denn große Einzelhaken sind längst nicht so schonend wie wir es uns gerne einreden.
-Drillinge, wenn ich gezielt auf bessere Fische gehe und den Anhieb bestimmen kann, also z.B. im Winter beim Spinnfischen ohne Beifänger in kräftigem auflandigem Wind.
-Grosse Einzelhaken wenn ich im Rutenhalter schleppe und unentschlossene Anfasser unbemerkt aussitzen kann.

Das Alles aber eher tendentiell, nicht kathegorisch. Im Zweifel tut es ein ordentlicher Einzelhaken der effektiv penetriert, wenn ich davon nicht überzeugt wäre würde ich meine Köder nicht so ausliefern.
Bild

Benutzeravatar
Frank Buchholz
Werbepartner
Beiträge: 2087
Registriert: 8. Okt 2011, 17:18
Mein Kayak: Hobie Mirage Outback
Wohnort: Kiel

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 12:24

Beitrag von Frank Buchholz » 31. Dez 2017, 12:24

Planseefischer hat geschrieben:
31. Dez 2017, 11:32
....
Da ich viel mit Perlmutt angle, und es gerade mit den Ködern eine eigene Wissenschaftist diese zum laufen zu bekommen, setze ich hier auch Einzelhaken ein......
Noch ist das so da die aufwändige traditionelle Methode individuelle Einzelstücke aus massiven Naturprodukten anfertigt. Wenn man jedoch einen klarsichtigen schlagfesten Werkstoff mit Echtperlmutt-Laminat besetzt kann man die einzigartige individuelle Optik der Natur mit dem zuverlässigen Lauf eines computergenerierten Designs wirtschaftlich kombinieren. Meine Nachbarn bauen nicht nur 3-D-Drucker sondern diversifizieren seit kurzem in Kleinserien Anwendung :zwink: Dies hier ist ein manuell gefertigter Prototyp auf Basis des Apex-inspirierten Eigenbaus eines Bekannten den ich erfolgreich gefischt habe. Der erste Druck wird demnächst getestet.

Bild
Planseefischer hat geschrieben:
31. Dez 2017, 11:32

Interessant wäre da eventuell etwas in Richtung VMC Fastgrip, wobei ich generell keine VMC Haken für diese Fischerei einsetze...
In der Karpfen-Ecke des Händlers deines Vertrauens findest du diverste Widerhakengestaltungen, Vorfachmaterial und Kleinteile um Hakenschlaufen nach deinen Vorstellungen zu bauen. Deinen pauschalen Vorbehalt gegen VMC kann ich so nicht nachvollziehen. Bei denen hat sich in letzter Zeit sehr viel bewegt.
Bild

Benutzeravatar
uwe123
Beiträge: 1676
Registriert: 3. Mai 2014, 16:53
Mein Kayak: PA 14
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: Berverly Hills von Niederbayern
Alter: 54

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 13:07

Beitrag von uwe123 » 31. Dez 2017, 13:07

Was ich hier auch ein wenig vermisse ist die Frage dr Waidgerechtigkeit.
Bei uns, wo das Schonmaß für Seeforelle 60 cm ist sollte man die schon ein wenig auf dieses Thema auch blicken.
Eine Seeforelle mit 50 cm nimmt einen 8 - 10 cm Wobbler voll und da ist das abködern, wenn ihr Maul mit zwei Drillingen zugepflastgert ist, schon schwirig.
Bei mir schaun die Wobbler für Seeforellen und Saiblinge so aus

Bild

MFG
uwe123
Ich versuch die Renken ein bißchen zu ärgern

Benutzeravatar
vatas-sohn
Moderator
Beiträge: 11127
Registriert: 4. Okt 2011, 16:38
Mein Kayak: Hobie Mirage Outback 2016
Kayak-Pate: Nein
Wohnort: 14776 Brandenburg an der Havel
Alter: 53

Drilling oder Einzelhaken am Wobbler

Dez 2017 31 13:12

Beitrag von vatas-sohn » 31. Dez 2017, 13:12

Planseefischer hat geschrieben:
31. Dez 2017, 11:32
...wobei ich generell keine VMC Haken für diese Fischerei einsetze...
Geht mir auch so, obwohl Frank da sicher Recht hat. Aber der Mensch ist ja auch ein Gewohnheitstier.... :zwink:

Ich fische am liebsten den Owner ST-31 X an meinen Mefoködern. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Ich wähle die Größe so, daß die an der breitesten Stelle des Köders knapp darüber hinausragen.
Die Hakenspitze dieses Hakens ist der Hammer- sie klebt förmlich am Fisch. Sie hat jedoch den von Frank beschriebenen Nachteil, daß leichte Anfasser oft sehr weit vorne im Maul haken, was oft zum Verlust des Fisches führt. Forellen, die den Köder "richtig" attackieren werden hingegen fast immer sauber gehakt. Selten passiert es dann, daß, wenn der Fisch im Kescher liegt, der Köder aus dem Selben fliegt. Meist ist eine Operation angesagt, was wiederum nachteilig für kleine, zu releasende Fische ist. Ab und an wird es da echt schwierig den Fisch weitgehend verletzungsfrei freizulassen. Das ist auch der Grund warum ich auch experimentiere... Bislang allerdings ohne erkennbare Tendenz, bzw. Erkenntnis. Bis auf die, daß sich Einzelhaken wesentlich leichter lösen lassen.
Grüße! :cap:
Ron


Sicherheit auf dem Wasser kommt vor dem Fischen!

Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt. Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...

Antworten

Zurück zu „Angelgerät“