Einsatz vom Rhino Paravan

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Zanderudo
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Einsatz vom Rhino Paravan

Aug 2018 29 16:00

Beitrag von Zanderudo » 29. Aug 2018, 16:00

Hallo Leute,

habe mir mal zwei Rhino Paravan Bleie in 45g gekauft.
Möchte mal mit Blinker auf Mefo und Dorsch schleppen und diese Teile als Tauchhilfe nutzen.

Wer fischt denn noch mit diesen Bleien?
Welche Erfahrungen habt Ihr gesammelt?
Welche Gewichte in welchen Tiefen?
Was für Köder nutzt Ihr in dieser Kombination?

Würde mich über jede Information freuen!

LG
Udo
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Tequila
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Einsatz vom Rhino Paravan

Aug 2018 30 21:40

Beitrag von Tequila » 30. Aug 2018, 21:40

Hallo Udo,

ich habe die Dinger auch mal probiert, aber die haben mich nicht so überzeugt.
Sind ja auch nur Bleie, auch wenn Sie den Vorteil haben, dass man sie Nachträglich auf die Schur schieben kann.
Ich habe auch kleine Tauschscheiben und die günstigen Schlepp-Paravane ausprobiert.
Mit letzterem war ich am Zufriedensten. Durch umhängen des vorderen Karabieners kann man die Tiefe gut einstellen (von 1 bis ca. 20 m)
und ich fand Sie bremsen das Kajak nicht so stark (gleiten gut).
Trotzdem bevorzuge ich bis 7m immer noch die Wobbler (am liebsten schwimmende), dann hat man beim Schleppen am wenigsten Stress
wenn man mal abgelenkt ist.

viele Grüße
Tequila-Karsten

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mitch69
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Einsatz vom Rhino Paravan

Aug 2018 31 09:57

Beitrag von mitch69 » 31. Aug 2018, 09:57

Moin aus Hannover,
angeregt durch den Videokanal von Dennis BomBom wächst in mir auch die Idee es mal mit anderen Ködern als Wobblern beim schleppen zu versuchen.
Wie hier zum Beispiel zu sehen ist schleppt Dennis viel mit Gummifischen:
https://www.youtube.com/watch?v=RCWLeVgwcIw
Ich fand die Bleiadapter, die er verwendet sehr interessant, hab ihn dann mal angeschrieben.
Die Clips kommen aus Schweden und werden da wohl sehr viel zum schleppen eingesetzt.
Vorteile: - ich kann das Gewicht selbst auswählen (sehr flexibel, und als Karpfenangler habe ich sehr viele Bleie im Keller :zwink:
- beim Biss rutscht das Blei bis zum Wirbel und ich muss nicht mitten im Drill das Blei (Paravan) von der Leine pflücken. Oft geht der Fisch ja in diesem Moment verloren.
Die Clips gibt es unter der Bezeichnung Ghost Catchn Release: http://www.ghosttackle.se/catch-n%C2%B4release-23816532
Ich werde mir auf jeden Fall für die kommende Herbstsaison und den kommenden Norwegentrip die Clips besorgen.
Und im Fjord bei 500m Wassertiefe und Freiwasserschleppen ist es egal wenn der 2. Köder nicht auftreibt bei nem Biss auf der anderen Rute.
Lässt man halt lang hängen :zwink:
Gruß :cap:
Mitch

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Zanderudo
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Einsatz vom Rhino Paravan

Aug 2018 31 10:42

Beitrag von Zanderudo » 31. Aug 2018, 10:42

Ich werde auch mal einen Test wagen und berichten.

LG
Udo
Hobie Outback

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Einsatz vom Rhino Paravan

Aug 2018 31 15:33

Beitrag von Mefofreund » 31. Aug 2018, 15:33

Halte es wie Karsten,
viel tiefer fische ich eh kaum noch.
Trotzdem habe ich die kleineren (10-40 Gramm) Paravane auch noch in der Kiste.
Da ich manchmal mit leichten Blinkern angle,
werden diese Paravane 10m vor dem Blinker eingeklinkt.
Diese Methode funktioniert aber nur mit einem Tretkayak gut,
da ich mich gerade beim drillen und gleichzeitigen abmontierten vom Paravan wegbewegen muss.

Gruß Jörg :cap:
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Sep 2018 02 07:17

Beitrag von aufe_und_obe » 2. Sep 2018, 07:17

Um leichte Köder auf tiefe zu bringen nehme ich das Jenzi Schleppblei zum klappen.
Das hält zuverlässig und ist im Drill einhändig sofort von der Schnur genommen, der Klapp Mechanismus ist im gegensatz zu den stift Lösungen sehr Schnur schonend und da man jedes Beliebige Bleigewicht drann hängen kann ist man ausserdem total flexibel, oft nehm ich nur ein 30gr. Blei um Schnurdrall zuverlässig zu verhindern.
Ein weiterer Vorteil ist das Gummi Fische nicht mehr auf schwere Schleppsysteme gesteckt werden müssen um auf tiefe zu kommen, somit wird das Köder abschütteln etwas minimiert.

https://www.angeln-shop.de/jenzi-schlep ... appen.html

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Sep 2018 02 07:22

Beitrag von Mefofreund » 2. Sep 2018, 07:22

aufe_und_obe hat geschrieben:
2. Sep 2018, 07:17
Um leichte Köder auf tiefe zu bringen nehme ich das Jenzi Schleppblei zum klappen.
Das hält zuverlässig und ist im Drill einhändig sofort von der Schnur genommen, der Klapp Mechanismus ist im gegensatz zu den stift Lösungen sehr Schnur schonend und da man jedes Beliebige Bleigewicht drann hängen kann ist man ausserdem total flexibel, oft nehm ich nur ein 30gr. Blei um Schnurdrall zuverlässig zu verhindern.
Ein weiterer Vorteil ist das Gummi Fische nicht mehr auf schwere Schleppsysteme gesteckt werden müssen um auf tiefe zu kommen, somit wird das Köder abschütteln etwas minimiert.

https://www.angeln-shop.de/jenzi-schlep ... appen.html
Auch nicht schlecht.
Muss ich mir ansehen.
Hatte früher nur ein Birnenblei mit einem Karabiner vor mein Vorfach eingeklinkt.
Hat funktioniert, war aber nur eine Notlösung.

Gruß Jörg :cap:
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Sep 2018 02 18:58

Beitrag von Tequila » 2. Sep 2018, 18:58

Hallo Kajakangler,

ist aber eher selten, dass ich tiefer schleppe. Eigentlich nur noch in der Ostsee auf Dorsche.
Hatte ja mal davon geträumt auf Lachse zu schleppen, doch die erforderlichen Wassertiefen von 20 bis 50 m
finden sich leider nur weit draussen. Das ist mir nichts mit dem Kajak - zu gefährlich.
In den anderen Meeren, an denen ich mich versucht habe, war flach schleppen viel erfolgreicher.
Hier habe ich als Paddler eher das Probelm den Köder auf die nötige Geschwindigkeit zu bringen.
Dauerhaft über 5 km/h wäre wünschenswet. Das schaffe ich leider nur kurzfristig.
Ich habe in diesem Sommer mal eine Big Game Ausfahrt auf einer Yacht mitgemacht.
Der hat auch nur oberflächennah geschleppt, aber mit 10 Knoten!
Trotz Yacht war das ne mords Schaukelei auf die ich sobald keine neue Lust verspüre.

viele Grüße
Tequila-Karsten

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Einsatz vom Rhino Paravan

Sep 2018 26 15:30

Beitrag von Ostseefisch » 26. Sep 2018, 15:30

Ich habe gestern mal das Jenziblei ausprobiert.

Hat leider den ersten Drill nicht überstanden.

Hatte einen fetten 60 Dorsch dran der ordentliche Druck gemacht und gut den Kopf geschüttelt hat.

Danach war es dann weg.

Thomas

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