Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Ostseefisch
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Re: Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Jan 2017 31 14:32

Beitrag von Ostseefisch » 31. Jan 2017, 14:32

www.faltboot.net/DIY/edelstahl/edelstahl.html

Edelstahl rostet, die Frage ist nur, wie lang dauert es und wie stark rostet es :-)

Thomas

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Sep 2017 25 09:26

Beitrag von A-tom-2 » 25. Sep 2017, 09:26

Hallo,

nachdem mir letztes Jahr die Lidl-Crivit-Rolle doch trotz viel Pflege und Wartung verrottet ist, habe ich nun seit dem Frühling eine Slammer 260 im Gebrauch. Da sich auch bei dieser Rolle das Fett in eine Emulsion wandelt, wird sie regelmäßig von altem Fett gereinigt und neu geschmiert. Sie wird jede Woche in Ostseewasser gebadet und noch sind keine Korrosionsspuren erkennbar. :daumen:
bgolli hat geschrieben:
7. Okt 2016, 19:17
Bei der Slammer hast du ja recht ... aber der Lauf und das Gefühl ist wirklich Modell Handkaffeemühle!
Die Schnurverlegung ist tatsächlich nicht so toll aber der Lauf war bis zur letzten Wartung incl. Wechsel auf ein anderes Fett tadellos. Danach lief sie rauh und die Geräusche konnte Ron mit 20m Abstand noch hören.
Ich habe die Rolle daraufhin abends noch mal zerlegt und meinen Montagefehler gefunden. Es lag an der Edelstahlbuchse innerhalb der Rücklaufsperre. Diese ist innen an beiden Seiten etwas unterschiedlich und wenn man sie verkehrt herum einbaut, dann ragt das kleine Ritzel etwa einen halben Millimeter tiefer ins Gehäuse. Das reichte für einen schlechten Lauf.

Viele Grüße
Niels

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Sep 2017 25 14:36

Beitrag von Gunnarson » 25. Sep 2017, 14:36

Habe eine Penn Sargus und die wurde in Norwegen vor 2 Jahren gut belastet :pdf: Danach ein paar Einsätze in der Ostsee und ab und an im Süßwasser beim Ansitzangeln.
Wobei man sagen muss, Leichtgewichte sind es ganz und garnicht, daher Punkte Abzug in Sachen Komfort.

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westo
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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Okt 2017 07 08:43

Beitrag von westo » 7. Okt 2017, 08:43

A-tom-2 hat geschrieben:
31. Jan 2017, 14:00
Lokalrunde hat geschrieben:...Wenn das Salz nachm Vollbad in der Rolle bleibt, schleift es durch Reibung beim Kurbeln auch rostfreien Edelstahl weg...
Das fällt mir noch etwas schwer zu glauben. An welchen Stellen sollte das Salz Material wegschleifen? In den Kugellagern? - die sind gefettet. Die Zahnflanken der Zahnräder oder der Bereich in dem die Spulen- und Rotorachse aneinander reiben? Vielleicht hat ja mal jemand ein entsprechend betroffenes Bauteil zur Ansicht.
Ich bin bislang davon ausgegangen, das das verbliebene Salz in Verbindung mit Feuchtigkeit und dem illustren Materialmix in der Rolle zu elektrochemischen Elementen führt und sich dann die Materialien mit dem niedrigeren Standardpotential auflösen.
Tja, wie ist es denn nun? Hat jemand Ahnung von Mechanik und Werkstoffkunde? :wink2:
Hallo Leute
Schließe mich eurer Meinung voll an.
Salzwasser treibt natürlich die Elektrochemie gehörig an.
Für die Massenproduktion von Gehäusen und zunehmend auch funktionalen Teilen (Zahnräder..) ist Druckguß ein etabliertes Verfahren.
Legierungen werden immer verfahrensspezifischer optimiert um z.B. dünnere Wandstärken, kürzere Taktzeiten verwirklichen zu können.
Leider verhält es sich mit den Korrosionseigenschaften eher anders herum; die sind eher schlechter geworden.

Eingedrungenes Salzwasser trocknet auch zu Kristallen und bildet, so schön wasserdicht verpackt in Fett oder Öl, eine formidable Schleifpaste.

Vor-Ort-Rolle in Norwegen, 2 Jahre alt, Saisonanfang, gesäubert und gefettet,
vom Boot gefischt, vom Regen gespült, Saisonende.
Im Folgejahr zum fischen. Autsch! Für das geschulte Ohr eines Feinmechanikers war der "sound" nicht zu ertragen.
Aus dieser, Penn Slammer, habe ich die Kruste genommen und versucht das Salz darin mit Frischwasser aufzulösen.
Keine Chance, die Partikel blieben wo sie waren. Waren das aber wirklich Salzkristalle ?
Ja, hab den Mist aufgekocht und dieses "Süppchen" gekostet.
Nicht so lecker, hatte etwas zu viel Bindung und war versalzen.
Knirschte jedoch zwischen den Zähnen nicht mehr, die Partikel waren beinahe vollständig weg !

Viel Spaß beim Nachkochen.

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Okt 2017 07 18:39

Beitrag von Goldlachs » 7. Okt 2017, 18:39

:ot: Bin immer wieder verwundert auf was für Ideen man kommen kann ... Angelrollenkrustensuppe ... :idea: :lol:
"Lausche auf den Ton des Wassers und du wirst eine Forelle fangen."
Irische Weisheit

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Okt 2017 07 19:05

Beitrag von A-tom-2 » 7. Okt 2017, 19:05

westo hat geschrieben:
7. Okt 2017, 08:43
Ja, hab den Mist aufgekocht und dieses "Süppchen" gekostet.
Nicht so lecker, hatte etwas zu viel Bindung und war versalzen.
Knirschte jedoch zwischen den Zähnen nicht mehr, die Partikel waren beinahe vollständig weg !

Viel Spaß beim Nachkochen.
Mahlzeit, das ist ja echter Einsatz im Dienste der Wissenschaft :daumen:
Man sollte also spätestens zum Saisonende das alte Fett/Emulsion entfernen und alles neu fetten, da sich sonst Kristalle im Fett bilden, richtig?
Dabei tuen sich gleich neue Probleme auf. Erstens, was tun mit den Kugellagern? Es so wie die Inline-Skater machen? Also die Kugellager mit Waschbenzin reinigen und dann in erwärmten, flüssigem Fett baden, damit die wieder gefüllt sind. Das wäre mir zuviel Gematsche und stört den Familenfrieden in der heimischen Küche ... :zwink:
Zweitens, womit fetten. Hab inzwischen einiges probiert. Lithium-Seifenfette schmieren sehr gut und bleiben dort, wo sie hingehören. Leider bilden sie gerne eine Emulsion mit Wasser und dann muss es erneuert werden. Calzium-Seifenfette werden mitunter als salzwasserfest beworben und halten tatsächlich sehr gut. Allerdings eignen sie sich eher als Korrosionsschutzschicht oder zum schmieren vom Lukendeckeln auf Schiffen. In der Rolle wird es schnell von den Zahnflanken verdrängt und schmiert dann nicht mehr oder wird bei Kälte zäh, so das sich die Rolle schwer dreht.
Das ideale Fett habe ich leider noch nicht gefunden.

Viele Grüße
Niels

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 26 16:30

Beitrag von westo » 26. Nov 2017, 16:30

Hallo Niels

Hab, des Spaßes halber, bei Fahrradketten mal probiert mit welcher Pflegemethode die höchste Laufleistung zu erzielen ist.
Auskochen, Auswaschen ( wie deine Inline-skater ), Durch geölten Lappen ziehen.... gibt bestimmt 100 tolle Ideen,
--mir fällt gerade ein: die Eigen-Urin-Methode war nicht dabei.

Verdrängtes Fett nehme ich auch immer persönlich. Warum nur bleibt dieses Drückeberger-Zeug nicht dort wo gearbeitet wird ?
:evil: :evil:
Aber selbst am Rand des Geschehens erfüllt diese Fettwulst noch einen Zweck; sie hält Partikel auf.

Und was bringt mein Fachwissen als Metaller ?
Bei mir hät ne Rolle 365 Tage wo die sonst nach einem Jahr kaputt wäre.

Im Ernst jetzt,ich greif beim Rollenkauf auch häufiger ins Klo, einfach weil wir Verbraucher von Hacke bis Nacke ver... armt werden.
"fully sealed drag system" ist nicht unbedingt nötig, aber eben einfach umszusetzen.
"anodized machined Aluminium body" in 99,9 Prozent aller Fälle ist das eine Teil-oder totale Falschaussage.
In einigen Videos wird auf Zahnräder hingewiesen die besser seien, weil aus Alu und nicht Zink wie bei der Konkurrenz und ausserdem ja gefräst.
Da gibt es tatsächlich allen Unfug auf einem Haufen.
Manchmal ist das "Böse Zahnrad" von einer kleineren Rolle des selben Typs. Oder beides ist Alu/Zink-Druckguß. Zu hoffen wäre das es sich doch um Zink handelt. Ist funktional nämlich besser geeignet.

Richtig übel daran ist, dass wir seitens der Hersteller mit Desinformation übergossen werden.
Aber wir sind ja auch selber schuld wenn wir uns eintrichtern lassen 10 Kugellager wären was Gutes.

Genug gejammert, muß mich langsam um die perfekte Roller für Kroatien kümmern.
:muah:

Grüße
Werner

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 26 17:16

Beitrag von Mefofreund » 26. Nov 2017, 17:16

Ich bin gerade durch, mit meiner Rollenpflege.
Ich habe zwar ein sehr gutes salzwasserfestes Fett,
trotzdem kommt bei meinen Twin Power Rollen nur Öl als Pflegemittel in Frage.
Nach jedem Angeln in der Ostsee,
werden die Rollen geölt.

Gruß Jörg :cap:
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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 26 17:40

Beitrag von ZackDieBohne » 26. Nov 2017, 17:40

Ich habe mir vor kurzem bei Askari spontan eine WFT "Salzmeister" Rolle gekauft. Im vorbeigehen habe ich mir noch gedacht, was für ein bescheuerter Name. Kurz dran gedreht...., gar nicht schlecht. Die Angaben auf dem Karton bez. der Ausstattung und der Preis( 57 Euro ) haben mich überzeugt, das Teil mal zu testen. Gestern der erste Einsatz auf dem Kayak mit am Ende 5 guten Dorschen. Etliche Male die Wobbler eingekurbelt, weil Seegras dran war. Unter Last auch ein sehr geschmeidiger Lauf. Die Bremse läuft weich an und lässt sich gut justieren. Mal sehen, wie lange sie hält. Bisher bin ich ganz zufrieden.
Dateianhänge
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Beste Grüße aus Eckernförde

Timo

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 27 10:22

Beitrag von rheinangler » 27. Nov 2017, 10:22

.... SALZ MEISTER.... geiler Name, hoffentlich ist da der Name Programm. Bei dem Preis ist das eine schöne Rolle, wenn sie denn ein paar Jahre mitgeht. Nach dem fischen abspülen sollte aber trotzdem Pflicht bleiben.

Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit der DAIWA Exceller Z Serie gemacht (mache sie immer noch....).

Aber auch die Spro Salt Arc meines Sohnes macht einen ordentlichen Dienst im Salzwasser. Norwegen und Ostsee erprobt.

NICHT gut haben meine guten alten Shimano Stradic den Einsatz im Salz überstanden. An zwei verwendeten Rollen sind die Schnurlaufröllchen in Mitleidenschaft gezogen und quittieren dieses mit einem störenden Schleifgeräusch beim einholen. Reinigen und neu fetten bringen leider nix. Die Rollen laufen zwar super, Schnurverlegung top - aber eben ein nerviges Schleifgeräusch.

Deshalb wird meine Meforolle Shimano Stradic 4000 nun gegen eine DAIWA Saltist Nero ausgetauscht. DAIWA kann Salzwasser Rollen bauen, wie ich an der Exzeller Z Serie feststellen konnte. Bei minimaler Pflege machen die den Einsatz im Salzwasser schon über Jahre gut mit.
Get your kids hooked on fishing and they´ll never have any money for drugs and alcohol :zwink:

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 27 17:00

Beitrag von vatas-sohn » 27. Nov 2017, 17:00

westo hat geschrieben:
26. Nov 2017, 16:30
...Und was bringt mein Fachwissen als Metaller ?
Bei mir hät ne Rolle 365 Tage wo die sonst nach einem Jahr kaputt wäre....
:zwink: :daumen:
rheinangler hat geschrieben:
27. Nov 2017, 10:22
...NICHT gut haben meine guten alten Shimano Stradic den Einsatz im Salz überstanden. An zwei verwendeten Rollen sind die Schnurlaufröllchen in Mitleidenschaft gezogen und quittieren dieses mit einem störenden Schleifgeräusch beim einholen. Reinigen und neu fetten bringen leider nix. Die Rollen laufen zwar super, Schnurverlegung top - aber eben ein nerviges Schleifgeräusch....
Ich fische seit Anbeginn meiner Mefo-Leidenschaft diese Rollen. Meine 4000er sind noch aus der FA Serie. :daumen: Die B Serie war deutlich schlechter und dann ging es wieder leicht bergauf. Zudem stammen meine direkt aus Japan- evtl. auch ein Grund, daß die schnurren wie am ersten Tag- bislang ohne nennenswerte Fehler. Einmal war an einer (ich habe drei davon) das von Dir erwähnte Schnurlaufröllchen im Dutt. Leider gibt es das Ding nicht mehr als Ersatzteil. Deswegen hoffe ich, daß da evtl. mal ein anderes passt...

Über die Daiwa Rollen habe ich bislang auch Gutes gehört- scheint tatsächlich interessant zu sein! :wink:
Grüße! :cap:
Ron


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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 27 19:47

Beitrag von Fishzilla » 27. Nov 2017, 19:47

Für mich ist jede Rolle salzwasserfest.
Für mich gibt es keine salzwasserfeste Angelrolle.

Zwei Aussagen, beides für mich richtig.
Jede Rolle hält auch Salzwasser aus bei richtiger Pflege.
Bei meinem Ostseeurlaub würde meine Aero AR-C Aero CI4+ nach jedem Einsatz gründlich gespült und wieder eingesprüht. Ebenso nach regelmäßigen Einsatz in Norge.
Läuft wie am ersten Tag.

Bleibt die Pflege aus, ist es mit der Rolle auch bald aus.

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 27 19:54

Beitrag von Angelchelli » 27. Nov 2017, 19:54

rheinangler hat geschrieben:
27. Nov 2017, 10:22
...Aber auch die Spro Salt Arc meines Sohnes macht einen ordentlichen Dienst im Salzwasser. Norwegen und Ostsee erprobt...
:moin:
Mein Kumpel hat sich genau wegen des Namens "Salt..." diese Rolle angeschafft, nach einmal Ostsee lief die schon an, obwohl abgspült usw. , also der ist schwer entäuscht.

Ich fische seit 6 Jahren die Red Arc in Süß -und Salzwasser, mit entsprechender Pflege funktionieren die gut, mittlerweile habe ich drei davon, bin sehr zufrieden.

:cap:
Marcel

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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Nov 2017 28 10:12

Beitrag von rheinangler » 28. Nov 2017, 10:12

Angelchelli hat geschrieben:
27. Nov 2017, 19:54
rheinangler hat geschrieben:
27. Nov 2017, 10:22
...Aber auch die Spro Salt Arc meines Sohnes macht einen ordentlichen Dienst im Salzwasser. Norwegen und Ostsee erprobt...
:moin:
Mein Kumpel hat sich genau wegen des Namens "Salt..." diese Rolle angeschafft, nach einmal Ostsee lief die schon an, obwohl abgspült usw. , also der ist schwer entäuscht.

Ich fische seit 6 Jahren die Red Arc in Süß -und Salzwasser, mit entsprechender Pflege funktionieren die gut, mittlerweile habe ich drei davon, bin sehr zufrieden.

:cap:
Marcel

....Zur Spro Salt Arc nochmal - farbliche Veränderungen an Metallteilen an der Außenseite will ich auch bei der Rolle meines Sohnes nicht ganz ausschließen. Aber die Mechanik an sich, die Schnurverlegung, die Kugellager innen und am Schnurlaufröllchen funktionieren noch einwandfrei, ohne großartige Pflege. Bei dem relativ kleinem Preis finde ich die Salt Arc also ok. Evtl. gibt es ja auch Unterschiede in den Produktionschargen? Deine normale Süßwasserrolle macht keine Probleme bei einfacher Pflege, dafür aber die Salzwasserrolle Deines Kumpels wohl.... merkwürdig ist das schon.

Meine Favoriten fürs gemischte fischen in Süß- und Salzwasser sind wie gesagt die DAIWA Salzwassermodelle. Da gibt es bisher nix zu meckern und der Preis ist auch noch im Rahmen.

Gruss, Stefan
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Salzwasser stationär Rolle, das leidige Thema

Mär 2018 06 12:24

Beitrag von Tequila » 6. Mär 2018, 12:24

Hallo Kajakangler,

ich habe seit ein paar Jahren die Fin-Nor Inshore Spinning Rollen. Auf dem Meer wollte ich keine zu teuere Rolle mitnehmen.
Die gibts in den Größen 2500, 3000, 4000, 5000. Und ich kann sie bei Bedarf selber reinigen und Fetten.
Aus diesem Grund habe ich mich auch von den Daiwa Rollen verabschiedet. Da kann man nichts mehr selber machen.
Mit den Fin Nor setze ich mich im Urlaub gelegentlich hin und demontiere sie komplett, reinige sie innen und fette sie neu.
Pro Rolle brauche ich ca 30 min. Ich mache mir eine gemütliche Arbeitsathmosphäre (Bierchen und Musik) und warte dann
meist mehrere zusammen. Nicht dass ich irgendwelche Ausfälle gehabt hätte- Mit dem regelmäßigen Pflegen hat man viele
Jahre was von seiner Rolle. Und gerade wir Kajakangler verschleißen die Rollen doch am schnellsten.
Ich gehe mind. einmal im Jahr unfreiwillig mit meinem Material baden. Dann kommen die Paddelschläge, die Wasser
auf die Rollen spritzen und im Drill kann ja bekanntlich alles passieren.
s-l640.jpg
FIN NOR Inshore Spinning
viele Grüße
Tequila-Karsten

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