Treibanker, Anfängerfragen

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fischfried
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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 04 22:37

Beitrag von fischfried » 4. Jan 2016, 22:37

@ rolf, super sache. ich glaube, mit nachläuferschwimmboje und karabiner freunde ich mich mit meinem trichter wieder an. [thx]
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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 05 07:33

Beitrag von vatas-sohn » 5. Jan 2016, 07:33

@Rolf: Ich hatte mal Versuche gemacht und bei meinem Treibanker oben Leuchtgelb lackierte Korkkugeln (an jedem Leinenansatz eine) angebracht und am unteren Teil jeweils ein kleines Bleigewicht. Das Ergebnis war leider "ernüchternd"!
Grüße! :cap:
Ron


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slapped
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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 05 08:47

Beitrag von slapped » 5. Jan 2016, 08:47

Ich habe glaube ich den gleichen Treibanker im Einsatz kveite. Mit einem 3-4m Seil (irgendeins) und einen Seil zum einholen. Komme damit gut zurecht :)

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westo
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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 10 20:51

Beitrag von westo » 10. Jan 2016, 20:51

Hallo Kveite
Mit dem Gedanken und dem tatsächlichen Einsatz eines Driftsacks spielt wohl jeder mal.
In der Antike ist man mit sowas ähnlichen, gegen den Strom , durch die Straße von Gibraltar gesegelt.
Unter unserem treibenden Boot befindet sich immer eine Gegenströmung oder zumindest ein statischer Teil des Wasserköpers.
Und da ist der einzig sinnige Ort für das Teil.
Diese Variante setze ich gelegentlich noch ein.
Knapp über dem Anker ins Seil eingehangen, raus damit. Die Gewünschte Wirkung stellt man mit der Tiefe ein.
In der Regel wird man zu so einem Zirkus wohl nur durch ungünstige Bedingungen gezwungen. Und dann wird es schnell unbequem oder gefährlich. Eines steht geschrieben: wer so einTeil benutz kommt, eher als gedacht, in die Verlegenheit schnell loswerfen zu müssen.
Daher ist meine Ankerleine an einem Quick release (wakeboarden, kiten, segeln welcher typus ist egal) am Boot befestigt.
Einen Packsack a la Ortlieb hab ich immer an bord. Der gibt eine tolle Hilfsboje ab, damit der Klimbim nicht untergeht.
Beim Angeln vom Sportboot aus mach ich Mitfahrern zu liebe noch solche Faxen.

Stell Dir vor du hast den Fisch deines Lebens am Band, gerne auch mit Driftsack oder vor Anker.
Drill dauert lange, Wind kommt auf, ein Dicker Pott schiebt Welle und Du wirst den Bug nicht herum bekommen.
So langsam wird es häßlich.
Cool lächelnd löst Du den Quick release aus..... den Fisch landest Du natürlich, so ohne Tüdelgefahr mit dem Ankerseil.

Auf meinem Kayak wird alles dem Prinzip des einfachen Einstiegs nach dem Kentern unterworfen.

:petri:
Werner

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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 10 22:36

Beitrag von fischfried » 10. Jan 2016, 22:36

klingt interessant. kannst du mal bitte ein foto von deinem system machen?
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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 11 19:17

Beitrag von Kveite » 11. Jan 2016, 19:17

Den ersten Part hab ich jetzt nicht verstanden, das Seil wird aber eh über Bungeecord und Karabiner an den Trolley gemacht. Gedacht ist das Ding um Winddrift zu minimieren. Da wo ich im Moment Fische ist das schnellste Boot ein Angelkahn mit E-Motor oder ein Segelboot -.-
Ich bin jetzt 4 Jahre und 4 Kajaks lang ohne Anker auf dem SOT klar gekommen, das wird wohl auch noch länger so bleiben. :D
Gruß Ralf

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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 11 21:24

Beitrag von westo » 11. Jan 2016, 21:24

Hallo ihr Drifter
Foto machen is man schlecht, der Kram liegt in Norge.
Is die Ersatzleistung auch o.k.?
Treibanker.PNG
Um mal eine "Milchmädchen-Rechnung" auf zu machen:
Läuft der D-sack oben 5-3=2 km/h
Läuft der D-sack im Rückstrom 5-(-1)=6 km/h
Macht die dreifache Wirkung.
Auf dem Meer sind die Verhältnisse der Zahlen absolut realistisch.

Wichtig ist aber der quick release. Ob Anker, Driftsack, oder Boot in Schleuse belegt ist doch wurscht.
Einen Karabiner mit Druck auf der Leine aushängen ????
Kalte Hände, Fischschleim, unerreichbar usw.usw.
Ich hab da gerade wieder Kopfkino: Mefofreund im Kenterfilm :muah: Muß gleich noch mal gucken.

Nix für Ungut, Jörg, hab Dir meinen Respekt fürs Einstellen ja schon bekundet. :daumen: :daumen: :daumen:

Grüße Werner

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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Jan 2016 12 05:57

Beitrag von Kveite » 12. Jan 2016, 05:57

Ich weiss nicht recht, warum ich meinen Treibanker mit Auftriebskörper versenken sollte. Einziger Zweck bei mir ist es Winddrift auf einem stehenden Gewässer zu minimieren. Wo ich mit UW-Strömung oder Gezeiten zu tun habe, werde ich keinen Anker setzen. Nicht vom Kajak. Hab hier noch einen 8 lbs Flussanker liegen, nachdem ich den zweimal in der Hand hatte, weiss ich auch das der erst einmal nicht ans Kajak kommt. Weil ich schlichtweg keinen Bock habe den wieder hochzuziehen :D.
Ankern vom Kajak halte ich eh für suboptimal...
3-fache Wassertiefe minimal an Leine ausbringen würde auf dem Edersee zwischen 60-120m Ankerleine bedeuten :zwink:

PS: Das klingt jetzt irgendwie doof -.-

Also ich denke ich weiss schon was Du mir sagen möchtest, aber der geplante Einsatzzweck ist einfach viel banaler. Mein Heimrevier ist zum Beispiel kaum 100ha groß. Da gibt es selbst bei 5-6bft keine Miniwelle :D. Eine Minimalströmung ist vorhanden, die ist aber zu vernachlässigen. Werde das Ding irgendwann die Tage ausprobieren und kann dann ja berichten :D.
Gruß Ralf

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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Mär 2016 22 18:10

Beitrag von Fischfischer » 22. Mär 2016, 18:10

Moin Ralf ich habe den selben Sack wie du und ich habe den ganz ohne zusätzliche Leine am Boot rangebamselt und da er dann auch immer voll aufgebläht ist denke ich mal das das reicht. Oder?
Außerdem komme ich dann im gefahrenfall (hohe Wellen von anderen Booten oder den verrückten Segler) sehr schnell an die Einholleine die zur spitze des Sackes geht ran um ihn einfallen zu lassen und rein zu ziehen.
Lg der Ole

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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Mär 2016 23 17:39

Beitrag von nico_030 » 23. Mär 2016, 17:39

Hi@all!
Kveite hat geschrieben: Ich bin jetzt 4 Jahre und 4 Kajaks lang ohne Anker auf dem SOT klar gekommen, das wird wohl auch noch länger so bleiben. :D
Ich glaube das ich viel Fisch verloren habe weil ich ohne Anker Fische. Was nützt es das mir das Sonar eine Struktur und einen Fischhaufen zeigt.
Minuten später bin ich, auch mit Treibanker woanders.

joerg

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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Mär 2016 23 18:31

Beitrag von Kveite » 23. Mär 2016, 18:31

Ich muss mir jetzt erst einmal wieder ein Trolleykit fürs orangene Kajak besorgen. Das kann also wieder ein paar Jahre dauern :D.
Gruß Ralf

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Re: Treibanker, Anfängerfragen

Mär 2016 23 19:12

Beitrag von Butje » 23. Mär 2016, 19:12

Hobie hat da was ganz Schickes im Programm :zwink:

mit fetten Unterlegscheiben........und....... Zollmuttern :muah:

lassen sich aber ganz passabel mit ner Zange oder einem Rollgabelschlüssel festhalten
Gruß Andreas :hat:

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