Ich bin dann mal weg...

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Frank Buchholz
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Ich bin dann mal weg...

Mär 2017 10 23:37

Beitrag von Frank Buchholz » 10. Mär 2017, 23:37

So da bin ich wieder. Gründlich durcherholt nach 2 Wochen Cluburlaub auf Fuerteventura, musste mal sein. Angeln war nur eine Option, ein bischen Jiggen konnte ich mir zwischen Bogenschießen und Tauchschein jedoch nicht verkneifen. Es fegte fast andauernd starker Wind über die Insel, trotz ablandiger Richtung war daher an Haarjigs kaum zu denken. Dazu kam dass im Hafenbecken von Morro Jable strenges Angelverbot gilt, ich mußte also an die offene Küste ausweichen.
Zum Einsatz kamen hauptsächlich Flatterjigs in 12gr und der kleinsten, von mir bislang nicht genutzten 1/2 Unzen Form die zw. 6 und 8gr ausläuft.
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Die hatte ich zum Zocken im Hafen nach Light-Rockfishing Manier gebaut, zunächst noch mit oben montiertem Assist-Hook. Den habe ich jedoch bald nach hinten versetzt, denn eine Kombination aus Jiggen im Tiefen und blinkern im Flachen war am effektivsten - sofern der Wind Jiggen zuließt. Das Pilken macht selbst Doraden so aggressiv dass ich sie auf eine 22er Zinnsprotte mit grossem Einzelhaken sauber haken konnte, leider habe ich kein Bild davon gemacht sondern nur von diesen kleineren Was-weiß-ich für Makrelen.
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Die kleinen ZInnpilker haben mit Ausnahme von Rochen und Meerbarben alles eingesammelt was am Strand herumschwamm, wovon ich mich beim Tauchen vergewissern konnte. Hauptsächlich waren das Eidechsenfische, aggressive kleine Scheisser die aus dem S(t)and heraus hinaufschossen und nach Verfehlen von Köder oder der Schnureintrittstelle in voller Länge aus dem Wasser schossen!

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Ausserdem hatte ich noch mehrere Hornhechte im Ostsee-Format und diese Halbschnäbler von denen nur einer von 5 bis zum Foto hängen blieb.

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Die Fischgröße nimmt mit jedem Meter Wassertiefe zu. Eine organisierte Angelfahrt kam mit einem halben Dutzend roter Brassen in respektablen Größen vom Naturköderfischen heim. Beim Fachsimpeln beklagte der Käpten daß Jiggen in über 25m Tiefe seit Neuestem verboten sei - zu effektiv auf große Fische! :o

Auch mit dem Kajak wurde gefischt. Ich sah mehrere Boote auslaufen, einen Revo Fahrer der offenbar spät dran war konnte ich ansprechen, aber er war 2h vor Sonnenuntergang entsprechend kurz und sprach weder Deutsch noch Englisch. Er hatte eine kurze kräftige Rute und eine Hand voll stabiler Schleppwobbler dabei und hielt mir mit dem Wort "Fisch" einen ca. 100gr schweren Inchiku Jig unter die Nase, offenbar war auch er auf grosse Brassen aus. Am nächsten Tag fand ich einen Kajakverleih, mehr als auf den Bildern ersichtlich konnte ich jedoch nicht in Erfahrung bringen.

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Viele Grüße
:cap:
Frank
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